AA

Osttirol: Lehrer zeigt Schülern "Sex-Video" - Ermittlungen im Finale

Schulleiter will noch diese Woche über Konsequenzen für Lehrer entscheiden.
Schulleiter will noch diese Woche über Konsequenzen für Lehrer entscheiden. ©YouTube/Screenshot
Nachdem ein Lehrer in einer Osttiroler Volksschule ein umstrittenes Video gezeigt hatte, sind nun die Ermittlungen in diesem Fall im Finale. Dies teilte Pflichtschulinspektorin Elisabeth Bachler der APA am Mittwoch mit. Der Schulleiter werde voraussichtlich noch diese Woche entscheiden, ob der Lehrer mit Konsequenzen zu rechnen hat.

(Soll der Lehrer die Schule verlassen? Abstimmung am Ende des Artikels.)

Das für Aufregung sorgende Video heißt “Sandra geht in die Schule”. Zu sehen sei unter anderem ein als Schülerin verkleideter Mann, der auch als Lehrer auftrete. Dieser trinke während des Unterrichts Alkohol, Hitler werde als Bundespräsident bezeichnet und auch ein Witz über Oralsex komme vor, berichtete Medien in den vergangenen Wochen.

Schüler baten Lehrer, das Video zu zeigen

“Die Schüler haben den Lehrer gebeten das Video vorzuführen”, meinte Bachler. Der Lehrer selbst hätte nicht gewusst, was in dem Film zu sehen ist. “Als er gemerkt hat, dass das Video nicht kindergerecht ist, hat er es sofort abgedreht”, fügte die Inspektorin hinzu. Dies sei alles in der letzten Unterrichtsstunde vor Weihnachten passiert.

Lehrer im Krankenstand

Seither laufen Ermittlungen gegen den Pädagogen. Dem Schulleiter obliegt nun die Entscheidung, ob der Mann an der Schule bleiben darf. Der betroffene Lehrer sei seit einigen Wochen im Krankenstand, sagte Bachler. Der Schulbetrieb sei jedoch seither normal weitergelaufen und auch den Kindern gehe es gut, betonte die Schulinspektorin.

Das Video des Anstoßes:

[poll id=”777″]

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Österreich
  • Osttirol: Lehrer zeigt Schülern "Sex-Video" - Ermittlungen im Finale
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen