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Österreichisches Schulsystem auf dem Prüfstand

Unter enormem Publikumsinteresse fand gestern, Mittwoch, im Montfortsaal des Landhauses in Bregenz die Bildungsenquete des Vorarlberger Landtages statt.

Landtagspräsident Gebhard Halder begrüßte drei namhafte Referenten, die sich in ihren Beiträgen mit dem Bildungssystem auseinandersetzen und Impulse für die künftige Gestaltung der Bildungslandschaft einbrachten.

Bildung ist laut LTP Halder “sowohl für den Einzelnen als auch die Gesellschaft von zentraler Bedeutung”. Bereits im November 2003 habe der Landtag deshalb die Bildungsplanung Vorarlberg in Auftrag gegeben, die sich derzeit in Begutachtung befindet. Mehr als 700 Bildungseinrichtungen leisten in Vorarlberg ausgezeichnete Arbeit. “Unsere Kindergärten, Schulen und weiterführenden Bildungseinrichtungen arbeiten erfolgreich und werden über die Landesgrenzen hinaus geschätzt. Die Haushaltspolitik des Landes Vorarlberg eröffnet Möglichkeiten, Spielräume bewusst zu nützen und Schwerpunkte zu setzen. Gut sein heißt aber nicht, dass wir nicht einiges besser machen können. Gerade die PISA-Studie gibt Anstoß, uns zu fragen, wo unser System verbesserungswürdig ist”, so Halder.

In den Vorträgen der Referenten wurden verschiedenste bildungspolitische Aspekte und Themen angesprochen: Claudia Reiter, Mitarbeiterin am PISA-Zentrum der Universität Salzburg, kommentierte die PISA-Studie aus österreichischer Sicht. Die Direktorin der UNESCO-Hauptschule in Bürs, Karin Engstler, sprach sich für ein “neues Denken an den Schulen” aus. Als “Motoren unseres Bildungssystems” sieht sie die Lehrerinnen und Lehrer. Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling, Vorsteher des Bildungsdepartements im Kanton St. Gallen, eräuterte das stark föderalistisch gestaltete Bildungssystem in der Schweiz und bot so die Möglichkeit eines Systemvergleiches.

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