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Österreich zahlt doppelt so viel wie bisher

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich Freitagnacht auf ein Budget bis zum Jahr 2013 geeinigt. Österreich muss wegen der Erweiterung künftig etwa doppelt so viel zahlen wie bisher.

Zudem wurde beschlossen, Mazedonien den Kandidatenstatus zu gewähren. Für den Vorarlberger Europaabgeordneten Herbert Bösch (SPÖ) alles in allem ein unbefriedigendes Ergebnis.

“Budget wird Ansprüchen nicht gerecht”

“Ich sehe ein Budget, das den Ansprüchen, die die Regierungschefs – auch der österreichische – an Europa stellen, mit diesem Geld nicht gerecht wird. Im selben Moment beschließt man schon die Erweiterung um das nächste arme Land, aber kosten soll es nichts. Das ist ein vollkommen ungenügendes zusammen geschustertes Flickwerk, das von den Staats- und Regierungschefs beschlossen wurde.

Wenn der österreichische Beitrag für gescheite Ziele, wie zum Beispiel eine europäische Verkehrspolitik, europäischer Studentenaustausch oder europäische Forschungspolitik ausgegeben wird, dann ist das gut ausgegebenes Geld und ich stehe auch hinter jedem Groschen”, sagt Bösch gegenüber dem ORF.

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