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Ostern an Vorarlberger Volksschulen: Feiertage noch stark präsent

Ostern spielt außerhalb des Religionsunterrichts kaum mehr eine Rolle.
Ostern spielt außerhalb des Religionsunterrichts kaum mehr eine Rolle. ©VOL.AT/Steuer, APA
Schwarzach - Vor allem im städtischen Raum nimmt die Zahl der Schüler mit römisch-katholischen Glaubensbekenntnis ab. Dies hat auch Auswirkungen auf den Unterricht. Aus Sicht des Landesschulrats seien christliche Feiertage dennoch sehr präsent.
Die Vorarlberger Schulen werden bunter, vor allem im Rheintal. Während in den Talschaften oft noch beinahe alle Schüler Katholiken sind, ist es im städtischen Raum oft anders. Hier stellen Kinder mit muslimischem Hintergrund oft rund ein Drittel der Schüler, in einzelnen Sprengeln auch mehr. Und auch die Zahl der Schüler ohne Bekenntnis steigt an.

Feiertage seien an den Schulen erlebbar

Dies schlägt sich auch auf den Unterricht nieder, der religiöse Ursprung der Feiertage rückt immer mehr in den Hintergrund. Man dürfe aber nicht meinen, dass an Vorarlbergs Grundschulen die Feiertage außerhalb des Religionsunterrichts kaum mehr eine Rolle spielen. “Diese Schulen kann ich an einer Hand abzählen, grundsätzlich haben sie eine große Bedeutung”, betont Annamaria Ferchl-Blum von der Fachinspektion Religion des Landesschulrates auf VOL.AT-Anfrage.

Religionsunterricht an den Volksschulen gut besucht

So seien die Feste des Jahreskreises beinahe flächendeckend in den Schulen sichtbar und präsent. Man würde sich als Außenstehender eher wundern, wie stark diese Feste noch gefeiert würden. Dies könne sogar bis zu multireligiösen Gottesdiensten an den Schulen reichen. Der in der Volksschule meist noch gut besuchte Religionsunterricht diene dabei der Basisinformation und der kulturellen Sozialisierung der Schüler. Herausfordernder wäre die Situation an den Mittelschulen, einerseits aufgrund der angespannten Personalsituation, andererseits aufgrund der zunehmenden Abmeldungen vom Religionsunterricht.

Schüler lernen voneinander über Feiertage

In den Grundschulen gebe es hingegen kaum Abmeldungen vom Religionsunterricht und auch die Schüler seien offener im Umgang mit Religion. Ferchl-Blum betont außerdem, dass gerade kulturell “bunte” Schulen sich um einen starken Austausch sowie kulturelle und religiöse Bildung bemühen würden. Als besonders positives Beispiel könne Bludenz Mitte gelten, wo man sehr bemüht sei dass alle Schüler die jeweiligen Feiertage der Religions- und Kulturgemeinschaften kennen lernen.

Fehlendes Hintergrundwissen

Ähnlich sieht es auch Maria Lang, ebenfalls von der Fachinspektion Religion des Landesschulrates. Es fehle auch bei den Eltern immer mehr am notwendigen Hintergrundwissen zum eigenen Brauchtum, was auch zu Unsicherheit führe. Hinzu komme, dass immer mehr Begrifflichkeiten und Feiertage aus dem religiösen Kontext gelöst werden. Allein schon deshalb feiere man solche Tage heute oft anders als früher.

“Man muss sich damit auseinandersetzen, was man feiert und warum”,  fordert Lang. Dies gelte nicht nur für die Feiertage und Kultur der Migrationskindern, sondern auch für die eigene.

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