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Ospelt zieht sich aus Frastanz zurück

Malbuner, die österreichische Tochtergesellschaft der internationalen Ospelt-Gruppe, trennt sich vom Produktionsstandort Frastanz.

Hochreiter plane, den Standort zu halten und alle fünf Mitarbeiter der Sparte zu übernehmen, hieß es. Der Rückzug von Ospelt bzw. Malbuner sei absehbar gewesen, so der mit dem Verkauf befasste Treuhänder Helmut Riedmann. Nach dem Verkauf der Convenience-Sparte sei die Salami-Division alleine zu klein gewesen. Aus wirtschaftlicher Sicht mache es Sinn, auch diesen Teil abzustoßen.

Man habe lange um den Erhalt des Standorts in Frastanz gekämpft, jedoch hätten alle Restrukturierungs- und Sanierungsprozesse nicht zum erhofften wirtschaftlichen Erfolg geführt, so Ospelt-Geschäftsführer Günther Behringer. Die Marke Malbuner sei vom Verkauf nicht betroffen und bleibt im Besitz von Ospelt.

Die Ospelt-Gruppe hatte den Standort in Frastanz 1991 gekauft und zur Convenience-Produktionstätte ausgebaut. Im Dezember 2006 war die defizitäre Malbuner KG im Zuge einer Realteilung in zwei GmbHs geteilt worden. Im Juli 2007 verkaufte Ospelt den Bereich Convenience-Produkte an die Schweizer Firma Weisenhorn Holding AG, 110 der 130 Mitarbeiter wurden übernommen.

Die Ospelt-Gruppe mit Sitz in Bendern (Liechtenstein) verzeichnet laut eigenen Angaben einen Konzernumsatz von 700 Mio. Schweizer Franken (420 Mio. Euro) und betreibt Niederlassungen in der Schweiz und Deutschland. Ospelt beschäftigt nach Unternehmensangaben 2.000 Mitarbeiter.

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