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Ortner gestand "jugendliches Fehlverhalten"

Der in die Kritik geratene freiheitliche Fraktionsobmann im Linzer Gemeinderat Sebastian Ortner gestand am Mittwoch "jugendliches Fehlverhalten" ein. Zudem legte er ein "Bekenntnis zur Republik Österreich und zur Demokratie" ab. Ortner war auf einem Wehrsport-Video, vermutlich aus dem Jahr 1988, gemeinsam mit Neonazi Gottfried Küssel zu sehen. Kritik hagelte es indessen von anderen Parteien.

Er schätze sich überaus glücklich in einem demokratischen und freien Land leben zu dürfen, so Ortner nach dem Aufkommen des Videos. Denn nur in einer freien Gesellschaft könne sich ein Mensch ändern und begangene Fehler wiedergutmachen. “In meiner Jugendzeit fehlten mir – aufgrund schwieriger familiärer Verhältnisse – der feste Halt und eine klare Orientierung”. Andere Jugendliche hätten in dieser Zeit Alkohol oder Drogen missbraucht. “In meinem Fall bin ich auf politischer Ebene in extremistische Kreise geraten. Aber ebenso wie viele andere Jugendliche, die vom geraden Weg abgekommen sind, habe ich meinen Fehler früh erkannt und bin aufgrund eigenen Bestrebens wieder in die Mitte unserer Gesellschaft gerückt, zu deren Werten ich mich nach wie vor bekenne”, schilderte Ortner.

Kritik von anderen Parteien

Kritik und Rücktrittsaufforderungen hagelte es indes am Mittwoch von SPÖ, ÖVP, Grünen, KPÖ und Mauthausen-Komitee. “In den Reihen der FPÖ befinden sich offenbar einige Personen, deren Gesinnung unserer Demokratie nicht gerecht wird”, zeigte sich SPÖ-Landesgeschäftsführer Horner empört. Ortner und die FPÖ müssten nun Konsequenzen ziehen, verlangte er.

Der oberösterreichische Parteiobmann Hainbucher stellte sich hinter Ortner. Er verlangte für ihn eine “Chance auf Resozialisierung”. Die Staatsanwaltschaft Linz erachtet sich nach einer ersten Prüfung für nicht zuständig. Sie werde den Fall an die zuständige StA weiterleiten, teilte der Leiter der Medienstelle auf APA-Anfrage mit.

(APA)

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