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Organspenden drastisch zurückgegangen

In den letzten 15 Jahren ist die Zahl der Organspenden dramatisch zurückgegangen, der Bedarf hingegen deutlich gestiegen. Ein Grund, so erfreulich die Entwicklung auch ist: Die geringere Zahl an Verkehrsunfällen.

Etwa 50 Vorarlberger warten derzeit zum Beispiel auf eine Spender-Niere, die Wartezeit beträgt im Schnitt zwei Jahre. Die Zahl der Spender-Nieren ist vorletztes Jahr zurückgegangen, wie der ORF berichtet. Grund dafür ist, dass nicht jeder potenzielle Spender erkannt wird, sagt Koordinator Primar Ulrich Neyer.

Das Prozedere einer Organ-Entnahme ist langwierig und kompliziert. Der Patient muss Hirntod sein – dies muss über Stunden beobachtet werden, auch muss das Organ genauestens untersucht werden. In Österreich, wie in zwei Drittel der EU-Länder, ist prinzipiell jeder ein potentieller Organspender. Nur wenn sich jemand ins Widerspruchsregister eintragen lässt oder ein entsprechendes Schreiben mit sich mitführt, ist ausgenommen.

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