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ORF startet mit "Zeit im Bild 2" am Sonntag

Am 13. Jänner startet im ORF die "Zeit im Bild 2".
Am 13. Jänner startet im ORF die "Zeit im Bild 2". ©APA/ORF/Thomas Ramstorfer
Diesen Sonntag startet die neue "Zeit im Bild 2"-Ausgabe. Erstmals als Moderator im Einsatz ist Martin Thür. Beim ORF ist man überzeugt, dass der Sonntag als "guter Nachrichtentag" taugt, meinte ORF 2-Chefredakteur Matthias Schrom.

Er ist ebenso wie Channelmanager Alexander Hofer der Ansicht, dass eine “ZiB 2 am Sonntag definitiv noch gefehlt hat”. Kommendes Wochenende (13. Jänner) startet sie. Seit dem Sommer laufen die Vorarbeiten, inklusive Beobachtung der Themenlage. Schroms Fazit: “Wir sind überzeugt, dass wir am Sonntag eine wirkliche ZiB 2, mit allem, was dazugehört, machen können. Eine aktuelle Sendung.”

Martin Thür moderiert “Zeit im Bild 2” am Sonntag

Auch Varga hält die Sorge, es könnte am Wochenende zu wenig Neues zu berichten geben, für unbegründet. “Das Thema kommendes Wochenende liegt schon auf der Hand – wohl der Schnee.” Er sieht den Sonntag nachrichtenmäßig auch weniger als letzten Wochentag, sondern “als ersten der kommenden Woche”. Mit Thür habe man ein “neues Gesicht” im Einsatz, “ansonsten ist die Sendung als ZiB 2 erkennbar”, mit einem “großen Interview im Zentrum” und tagesaktuellen Beiträgen.

Apropos “Im Zentrum”: Der Übergang zur traditionellen Talk-Runde mit Claudia Reiterer soll so reibungslos wie möglich klappen, um Zuschauer mitzunehmen. Ein Werbeblock wurde dafür gestrichen. “Wir erwarten uns, dass die ZiB 2 auch am Sonntag einen Einschaltimpuls liefert”, sagte Varga. Inhaltlich stimme man sich ab.

ORF vertraut auf Newslage

Der Sonntag biete “nach dem stark genutzten Hauptabend mit Fiction eine gute und verlässliche Möglichkeit, eine größere Info-Fläche zu bauen”, erklärte Hofer. Deshalb geht er “insgesamt davon aus, dass die Zone profitieren wird”, wenn er auch kein Quotenziel nennen will. Die Kosten betragen “in etwa” so viel wie für eine reguläre ZiB 2-Ausgabe. Man schaffe eine zusätzliche Sendung, “ohne den Rahmen zu sprengen”, betonte er angesichts des Dauer-Sparkurses im ORF.

Thür freut sich auf seinen Einsatz in der “Champions League für einen politischen Interviewer”, wie der frühere ATV-Moderator, zuletzt bei “Addendum”, es formulierte. Er fühle sich im “tollen Team gut aufgenommen” und betrachte es als “verdammt große Ehre, diese Sendung machen zu können”.

Channelmanager Hofer präsentierte sich den Journalisten am Dienstag übrigens “freudestrahlend”, was auch der Premiere des Vorabend-Formats “Studio 2” am Tag zuvor geschuldet war. Die hatte 33 Prozent Marktanteil und im Schnitt 549.000 Zuschauer. “Aktuell in Österreich” hatte vergangene Woche seinen ersten Samstagsauftritt, ebenfalls zu Hofers Zufriedenheit.

(APA/red)

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