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Opferzahl nach Vulkanausbruch im Kongo steigt auf 32

Mount Nyiragongo kommt nicht zur Ruhe
Mount Nyiragongo kommt nicht zur Ruhe ©APA/AFP
Nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo ist die Opferzahl auf mindestens 32 Tote sowie zahlreiche Verletzte gestiegen. Laut dem regionalen Zivilschutz-Koordinator Joseph Makundi sind darunter Menschen, die auf der Flucht ums Leben kamen. "Wir haben sieben Menschen, die von der Lava verbrannt wurden und drei, die beim Versuch erstickten, die über die Straße fließende Lava zu überqueren", so Makundi.

Die starken Beben in der Region im Zentrum von Afrika hielten am Dienstag weiter an und verursachten zum Teil schwere Gebäudeschäden sowie auch Risse in den Teerdecken einiger Straßen. Beim Einsturz eines zweistöckigen Gebäudes in einem Vorort wurden acht Bewohner schwer verletzt. Die Flughäfen der Städte Goma sowie Bukavu blieben bis auf Weiteres geschlossen, gab das Verkehrsministerium bekannt. Der Schulunterricht ist auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Nach der Eruption des Vulkans am Samstag hatten Einwohner ihre Häuser in Panik verlassen und waren teilweise über die Grenze ins benachbarte Ruanda geflohen. Ein Teil der Lava hatte sich Richtung Goma gewälzt, war aber vor der Grenzstadt gestoppt. Der Vulkan befindet sich im Virunga-Nationalpark, etwa 20 Kilometer nördlich der Großstadt - und damit nahe der Grenze zu Ruanda. Der Mount Nyiragongo brach zuletzt 2002 aus. Lava zerstörte damals große Teile von Goma. Rund 250 Menschen wurden bei dem Ausbruch getötet, 120.000 obdachlos.

(APA/dpa)

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