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Opferstöcke ausgeräumt: 18 Monate Haft

(VN) Feldkirch, Lustenau - Nur vier Tage nach Verurteilung wegen Raubes und etlichen Opferstock-Diebstählen wurde ein 26-jähriger Lustenauer erneut auf frischer Tat ertappt.

Der 26-jährige Lustenauer kann es offenbar nicht lassen. Erst Ende Juli war er wegen Raubes und etlichen Opferstock-Diebstählen zu 18 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Am Dienstag verhängte ein Schöffensenat am Landesgericht Feldkirch nun nochmals eine unbedingte Freiheitsstrafe über den notorischen Dieb. Nur vier Tage nach seiner letzten Verurteilung wollte der junge Mann wieder Geld aus einem Opferstock fischen, wurde dabei aber von der Polizei aber auf frischer Tat ertappt.

Am Dienstag räumte er ein, seit März etwa 100 solcher Diebstähle begangen zu haben. Die Beute – rund 6000 Euro – benötigte der Angeklagte laut eigenen Angaben zur Finanzierung seiner Drogensucht. Der Senat unter dem Vorsitz von Richterin Angelika Prechtl-Marte verurteilte den vierfach Vorbestraften wegen schweren gewerbsmäßigen Diebstahls zu 18 Monaten Haft.

Als mildernd wurde unter anderem das umfassende Geständnis gewertet. Erschwerend wirkten sich hingegen der „äußerst rasche Rückfall und die Tatwiederholung“ aus. Der Angeklagte will vom gesetzlichen Angebot „Therapie statt Strafe“ Gebrauch machen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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