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OMV - Analysten sehen Schwenk in die Gewinnzone im Q1

Für die anstehenden Erstquartalszahlen 2021 des heimischen Erdöl- und Gaskonzerns OMV sehen die Experten von insgesamt 15 Analystenhäusern einen klaren Zuwachs beim Operativen Ergebnis vor Sondereffekten (CCS-EBIT). Das geht aus einer von der OMV bei Vara Research in Auftrag gegebenen Analystenumfrage hervor. Das bereinigte CCS-Nettoergebnis soll in die Gewinnzone drehen. Veröffentlicht werden die Zahlen am morgigen Donnerstag.

Laut dem Erste-Group-Experten Tamas Pletser habe der heimische Konzern ein starkes erstes Quartal hinter sich, was vor allem auf eine gute Performance im Bereich Exploration and Produktion und im Chemiegeschäft zurückzuführen sei. "Libyen läuft auf Hochtouren, während die Volumina in Tunesien stärker ausfallen," so Pletser weiter. Der realisierte Preis für Rohöl sei auf 55,1 US-Dollar je Barrel gestiegen und jener für Gas auf 10,4 Euro je Megawattstunde.

Der Median der Schätzungen zum CCS-EBIT liegt bei 856 Mio. Euro und damit um 22 Prozent über dem Vorjahresergebnis von 699 Mio. Euro. Für das CCS-Nettoergebnis liegt laut den Vara-Daten ein Medianwert von 372 Mio. Euro vor. Im Vorjahr lag ein Verlust von 68 Mio. Euro vor.

OMV - Analystenschätzungen für das 1. Quartal 2021 (in Mio. Euro):

* nach Minderheiten

(APA)

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