ÖGB Vorarlberg kritisiert Bartenstein

Massive Kritik an Wirtschaftsminister Bartenstein (V) äußerte der ÖGB Vorarlberg. “45 Jahre Schwerarbeit sind genug“, so Landesvorsitzender Norbert Loacker (S).

Loacker wertete in eine Aussendung aktuelle Aussagen Bartensteins zu einer Schwerarbeiterregelung als „unerträglich“. Der vorliegende Vorschlag der schwarz-blauen Regierung sei von einer fairen und gerechten Pensionsharmonisierung „Lichtjahre entfernt“.

“45 Arbeitsjahre sind genug“, postulierte der Vorarlberger ÖGB-Vorsitzende. Wenn Bartenstein meine, dass es für hart arbeitenden Menschen bei einem Pensionsantritt nach 45 Arbeitsjahren noch Abschläge geben müsste, dann zeige dies nur, wie weit sich der „Arbeits“-Minister von der Arbeitswelt und ihren Anforderungen und Problemen entfernt habe.

Bezeichnend empfindet Loacker die Begründung mit den angeblich unfinanzierbaren Kosten. Dass Bauern und Unternehmer staatliche Zuschüsse erhalten und schon bei der Beitragsleistung besser gestellt werden sollen als Arbeitnehmer, bedeute für Bartenstein offenbar kein Problem. Ebenso wenig, dass es weiter Luxus- und Höchstpensionen geben solle, „von denen einfache Menschen nur träumen könnten“. Wenn aber Schwerarbeiter nach 45 Jahren in die verdiente Pension wollten, dann kämen dem Herrn „Arbeitsminister“ plötzlich gewaltige Bedenken, ärgerte sich Loacker: „Als Minister sollte Bartenstein eigentlich die einfache Grundrechnung beherrschen: 15 + 45=60“.

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