ÖGB: Mehr Druck für Beschäftigte

"Eine spürbare Umverteilung bei den Gehältern von unten nach oben" ortet der Landesvorsitzende des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), Norbert Loacker.

Während sich Manager über kräftig steigende Gagen freuen könnten, müssten einfache Menschen wegen der ständig steigenden Preise den Gürtel noch enger schnallen. Für Loacker eine „totale Schieflage“.

Während Österreichs Manager 2005 um 8,5 Prozent mehr Gagen als im Jahr davor bezogen (durchschnittlich 140.000 Euro brutto im Jahr), hätte es für die ArbeitnehmerInnen nicht nur weit geringere Lohnerhöhungen gegeben, sondern zugleich auch mehr Druck in den Betrieben. „Die Anforderungen an die Beschäftigten nehmen ständig zu, zugleich wird immer öfter die Bezahlung von Überstunden in Frage gestellt“, schildert Loacker die Situation.

Soziale Verantwortung sieht anders aus, meint der Vorarlberger ÖGB-Chef. Er befürchtet konkret, dass in Verbindung mit den steigenden Belastungen, den explodierenden Energie- und Treibstoffpreisen die Kaufkraft der breiten Bevölkerungsschichten weiter sinkt und sich dadurch die Nachfrage und die Situation am Arbeitsmarkt verschlechtert.

Hier muss dringend etwas getan werden, so Loacker. „Die ArbeitnehmerInnen, speziell die kleinen und mittleren EinkommensbezieherInnen gehören dringend entlastet“. (Quelle: ÖGB Vorarlberg)

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