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Offene Augen gegen Gewalt

Gewalt in der Familie ist kein Kavaliersdelikt. Vom "lieben Onkel" missbrauchte Kinder sind Opfer, denen es zu helfen gilt. [30.8.99]

Damit Hilfe überhaupt möglich wird, muss Sensibilität für das Thema da
sein, Gewalt im privaten Bereich darf kein Tabu sein. Und genau hier setzt die Initiative “Mit offenen Augen gegen Gewalt in der Familie” des Kuratoriums Sicheres Österreich” (KSÖ) an.

Mit Workshops für Fachkräfte im Bereich Jugendwohlfahrt, Kinderbetreuug und
Behindertenhilfe, Wettbewerben an Schulen oder der Ausstellung “Kein
sicherer Ort” sollen die Ziele der Initiative erreicht werden.

Und diese Ziele sind klar umrissen: Körperliche, seelische und sexuelle Gewalt in der Familie soll in der Öffentlichkeit enttabuisiert werden. Betroffene sollen den Mut aufbringen, Hilfe zu holen und darüber infromiert werden, wo sie diese erhalten können.

“Wir wollen diesem Thema den Schleier des Tabus nehmen und
erwarten uns kurzfristig auch eine Zunahme an Anzeigen”, so Vizepräsident des KSÖ, Sicherheitsdirektor Elmar Marent und Landesstatthalter Hans-Peter Bischof.

Lesen Sie mehr in den “VN” am Dienstag.

Von Gerda Zimmermann

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(Bild: VN-Archiv)

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