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ÖVP: Frauen sollen ab 2014 länger arbeiten

Spindelegger will die Angleichung des Frauenpensionsalters vorziehen - auch wenn das nur ein "Nebenschauplatz" sei.
Spindelegger will die Angleichung des Frauenpensionsalters vorziehen - auch wenn das nur ein "Nebenschauplatz" sei. ©VOL.AT/Steurer
Für allfällige Koalitionsverhandlungen nach den Wahlen im Herbst unterstreicht Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) im VN-Interview die Forderung nach der Anhebung des Frauenpensionsalters schon ab dem Jahr 2014, zehn Jahre früher als derzeit geplant.
Disput um Frauenpensionsalter
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Schon ab 2014 solle das Frauenpensionsalter an jenes der Männer angepasst werden, forderten die ÖVP-Bünde vor eineinhalb Jahren. Diese Forderung gelte “natürlich” noch erklärt Vizekanzler und Parteichef Michael Spindelegger: Man werde das bei den Koalitionsverhandlungen einbringen, so Spindelegger, der das Thema gleichzeitig aber auch als “Nebenschauplatz” bezeichnet.

Nach geltender Rechtslage soll das Frauenpensionsalter (60) ab 2024 an das der Männer (65) angeglichen werden.

Angriff gegen Bundespräsident Fischer

Kritik übt Spindelegger an Bundespräsident Heinz Fischer, weil er Gesamtschule und Homo-Ehe fordert: “Es zeigt sich, dass er vor der Wahl sein sozialistisches Gesicht hervorzieht. Er ist eben ein Sozialist. Und offenbar versucht er das jetzt wieder verstärkt ins Zentrum zu rücken.“

Das gesamte Interview in den VN lesen Sie hier.

Pensionsalter: Was würden Sie tun?

Die ÖVP-Forderung, das Frauenpensionsalter ab 2014 an das der Männer anzupassen, bleibt aufrecht, sagt Parteichef Michael Spindelegger. Was meinen Sie? Wo gibt es Reformbedarf? Senden Sie Ihre Vorschläge mit Adresse und Porträtfoto an politik@vn.vol.at (Betreff: “Zukunft für Junge”), die besten Beiträge werden in den Vorarlberger Nachrichten veröffentlicht.

 

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