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Österreichweite Sieben-Tages-Inzidenz sank auf 27,6 Fälle

Mehr als 52.000 Impfungen wurden am Feiertag verabreicht
Mehr als 52.000 Impfungen wurden am Feiertag verabreicht ©APA
Die Coronavirus-Situation in Österreich entspannt sich weiter. Am Freitag wurden 333 Neuinfektionen gemeldet. Erstmals gab es mit dem Burgenland seit Sommer 2020 ein Bundesland, in dem in den vergangenen 24 Stunden kein neuer Fall hinzugekommen ist. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank auf unter 30 und betrug am Freitag 27,6 Fälle pro 100.000 Einwohner. Rückläufig war weiterhin die Zahl der Covid-19-Patienten in Spitälern.

In der vergangenen Woche wurden unterdessen erstmals mehr als eine halbe Million Impfungen verabreicht. Seit Freitag kamen exakt 527.243 Stiche hinzu. Am Donnerstag wurden österreichweit 52.163 Immunisierungen durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 3.786.633 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 42,5 Prozent der Bevölkerung. 1.684.716 und somit 18,9 Prozent der Einwohner Österreichs sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate nach zumindest einer Immunisierung im Burgenland mit 47,2 Prozent. In Niederösterreich sind 44,4 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft, in Salzburg 44 Prozent. Nach Tirol (43,9), Vorarlberg (43,2), Kärnten (42,9), der Steiermark (41,8) und Oberösterreich (41,7) bildet Wien das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 38,2 Prozent.

Innen- und Gesundheitsministerium meldeten am Fenstertag 333 Neuinfektionen. Das liegt unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (351). Die meisten neuen Fälle kamen mit 101 in Wien hinzu, 58 waren es in Niederösterreich, 46 in Oberösterreich, 43 in Tirol und 42 in der Steiermark. Vorarlberg meldete 18 neue Fälle, Salzburg 14 und Kärnten elf. Das Burgenland verzeichnete erstmals seit August 2020 keine einzige weitere Ansteckung in 24 Stunden.

Weiter rückläufig ist somit auch die Zahl der aktiven Fälle, am Freitag galten österreichweit 4.398 Menschen als aktiv infiziert, 78 weniger als am Donnerstag. Seit Pandemiebeginn gab es 646.167 bestätigte Fälle. Als genesen gelten 631.138 Menschen.

Weiter hoch ist die Zahl der Todesfälle. Seit Donnerstag wurden vier weitere Tote gemeldet, allein in der vergangenen Woche starben 43 Menschen an oder mit Covid-19. Somit stieg die Zahl der Todesopfer auf bereits 10.631. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 119,4 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben.

Im Krankenhaus liegen derzeit 360 Personen, das sind um 21 weniger als am Donnerstag gemeldet waren. 118 Menschen werden auf Intensivstationen betreut. Das waren zehn weniger als am Vortag, innerhalb einer Woche ging die Zahl der Schwerkranken um 57 zurück.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 411.644 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 58.269 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate betrug 0,6 Prozent. In der vergangenen Woche wurden täglich knapp 80.000 PCR-Tests analysiert, im Schnitt lieferten 0,4 Prozent positive Ergebnisse.

(APA)

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