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Umfrage: So empfinden die Österreicher in Woche 3 die Einschränkungen

Woche 3 der Ausgangsbeschränkungen.
Woche 3 der Ausgangsbeschränkungen. ©VOL.AT/Steurer
Österreicher empfinden die Beschränkungen zunehmend als mühsam. Bevölkerung ist auch deutlich unzufriedener mit den Landeshauptleuten. VOL.AT fragt nach: "Wie geht es Ihnen?"
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Die Österreicher empfinden die Corona-bedingten Beschränkungen zunehmend als mühsam. Laut einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "Market" finden sich in der dritten Woche der Ausgangsbeschränkungen in den Umfrageergebnissen erstmals Hinweise auf eine abgeschwächte „Feel Good“ Bewertung. Von der Vorwoche auf diese Woche hat sich die Haltung „ich komme sehr gut zurecht mit den Einschränkungen“ von 47 auf 38 Prozent etwas abgeschwächt. Befragt wurden 1.000 Personen online und repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16.

Der Alltag der Österreicher

Auf dem nun veränderten Alltagsprogramm stehen Ausmisten, Putzen, (gemeinsam) Kochen und Internet-Surfen weit vorne. Verstärktes Ausmisten und Aufräumen gaben 49 Prozent auf die Frage "was machen sie derzeit möglicherweise mehr / häufiger als vor Corona?" an. Dahinter folgten mit je 45 Prozent Nennungen mehr und gemeinsames Kochen, Internetsurfen und Putzen. 18 Prozent nannten mehr Sport und Fitnessübungen, genauso viele mehr Online-Shopping.

Auffällig: Genereller Corona-Freizeit-Problemlöser ist das Internet. In dieser Krise wird offenkundig viel mehr im Internet gesurft als sonst üblich. Online Shopping liegt bereits gleichauf mit dem Sport. Zeit für mehr Sex und Zärtlichkeit nehmen sich jetzt immerhin 13 Prozent. Wie sehr die Geburtenrate davon profitiert wird am Jahresende ersichtlich.

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Fast alle halten sich an die Maßnahmen

Die persönliche Einhaltung der auferlegten Beschränkungen erfolgt laut den Meinungsforschern weiter ziemlich strikt. 97 Prozent gaben an, sich an die Maßnahmen zu halten. Bezogen auf den Tag vor der Befragung waren 49 Prozent nicht draußen, 40 Prozent gaben an, dass sie Abstand gehalten haben.

Bevölkerung unzufriedener mit den Landeshauptleuten

Allerdings ist die Zustimmung zu den Maßnahmen der Landeshauptleute gesunken. Noch vor zwei Wochen bewerteten 38 Prozent der Bevölkerung die Landeshauptleute mit sehr gut für ihr Corona-Management. Nun sind es nur noch 29 Prozent.

Lage alles in allem unter Kontrolle

Nichtsdestotrotz: Die Mehrheit der Österreicher ist ziemlich unverändert der Meinung, dass Österreich das Coronavirus alles in allem unter Kontrolle hat. Diese Zuversicht finde Niederschlag in der unverändert positiven Bewertung des Corona-Managements durch die Regierung.

Überzeugt: Auf Gesundheits- folgt Wirtschaftskrise

Was sich im Vergleich zur letzten Woche besorgniserregend verändert hat – ist die zunehmende Einschätzung, dass nach der Corona-Krise eine ziemlich tiefe Wirtschaftskrise kommen wird. Die Befürchtung einer länger andauernden Wirtschaftskrise ist in nur einer Woche von 61 auf 75 Prozent angestiegen. Der Anteil der Wirtschaftsoptimisten macht derzeit nur mehr 25 Prozent aus.

Mit Arbeitgeber zufrieden, aber Sorge um Reallohn-Verluste

Der Pessismus bei den Wirtschaftsaussichten ist übrigens keine an den Unternehmen. Viele Berufstätige sind mit ihrem Arbeitgeber besonders zufrieden, und zwar trotz Kurzarbeit und anderen Einschränkungen. Es wird aber befürchtet, dass es zu einschneidenden Reallohn- und damit Kaufkraftverlusten kommt.

(APA)

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