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"Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek" startet am Montag

Mit einer Festrede der Autorin Teresa Präauer wird am Montag (15.10., 19 Uhr) "Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek", das größte Literaturfestival des Landes, eröffnet. Im Camineum der Österreichischen Nationalbibliothek hält sie unter dem Titel "Finden ohne Suchen" ein "Plädoyer für die Freihandbibliothek". Zum 13. Mal gibt es eine Woche lang in ganz Österreich Veranstaltungen zum Thema Buch.

Fast 500 Lesungen, Gesprächsrunden, Literaturwanderungen, Workshops, Lesenächte, Schreibwerkstätten oder Bücherflohmärkte listet der Online-Veranstaltungskalender () auf, in dem allerdings auch Termine außerhalb des Festivals enthalten sind. Dabei kann man in Gemeinde- und Pfarrbüchereien, Schulbibliotheken, Stadt- und Landesbibliotheken, Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken nicht nur auf prominente Autoren wie Robert Menasse (spricht am 19. im OHO in Oberwart mit seinem Cousin Peter Menasse) oder Stefan Slupetzky (liest am 17. aus “Rückkehr des Lemming” in der Perger Stadtbibliothek) treffen, sondern sich vor allem von der Arbeit unzähliger engagierter Menschen im Dienste der Literaturvermittlung überzeugen.

“So erfährt man, dass Heide Bolt nicht nur Bibliothekarin der Mediathek Völkermarkt, sondern auch eine begnadete Märchenerzählerin ist und Stephanie Brandauer als Leiterin der Markt- und Schulbücherei jen.buch die Geschichte des Ortes mitgestaltet und sie als offizielle Chronistin auch mitschreibt”, heißt es in der Ankündigung der vom Büchereiverband Österreichs ausgerichteten Veranstaltungswoche. “Jean-Pierre Sageder teilt seine Liebe zu Jazz mit den BewohnerInnen von Hagenberg: Er hat in der örtlichen Pfarr- und Gemeindebibliothek eine umfangreiche Sammlung an Musikbüchern aufgebaut. Johann Koller von der Stadtbücherei Zwettl ist zwar Bibliothekar, geht aber eher wie ein Gärtner vor, der die verschiedenen Sammlungen organisch wachsen lässt.” Eine Broschüre gibt in Texten von Barbi Markovic und Fotos von Elsa Okazaki Einblick in die Lebensgeschichten und die tägliche Arbeit von Bibliothekaren.

Ein besonderer Schwerpunkt ist heuer dem Republiks-Jubiläum gewidmet. Erwartet werden dazu u. a. Anton Pelinka (liest am 20. in der Stadtbücherei Fürstenfeld aus “Die gescheiterte Republik”) und Oliver Rathkolb (liest am 18. in der Stadtbibliothek Vöcklabruck aus “Die paradoxe Republik”). Unter dem Titel “Endlich brachst du deine Ketten entzwei – Die Geburt der Ersten Republik im historischen Kriminalroman” lädt Parlamentsdirektor Harald Dossi am 15. in die im Palais Epstein befindliche Parlamentsbibliothek.

(APA)

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