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OeNB senkt BIP-Prognose 2009 um 2 Punkte

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) nimmt ihre Prognose für das nächste und übernächste Jahr markant um 2 bzw. 1,6 Prozentpunkte zurück.

Demnach soll das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2009 um 0,3 Prozentpunkte schrumpfen, das Wachstum für 2010 wird nur mit 0,8 Prozent angenommen.

“In Folge des globalen Abschwungs ergibt sich aber nun eine sehr ernste Lage für die österreichische Konjunktur”, erklärt OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny in der neuesten OeNB-Prognose am Dienstag.

Auch in den bisher dynamisch wachsenden osteuropäischen Staaten und die großen Schwellenländer in Asien und Lateinamerika zeichne sich eine “deutliche Wachstumsdämpfung” ab. Der prognostizierte Konjunktureinbruch in Österreich schlage “sich sowohl in einem deutlichen Rückgang der Exporte als auch in einem niedrigeren Wachstum der Inlandsnachfrage nieder.

Während die Exporte in den vergangenen Jahren stets den Konjunkturmotor darstellten, werden sie im Jahr 2009 um 2,7 Prozent schrumpfen.” Von der Inlandsnachfrage werde nächstes Jahr aber noch ein “leicht positiver Wachstumsbeitrag von +0,1 Prozent” ausgehen heißt es in einer Aussendung der Nationalbank.

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