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ÖLV nominierte neun Athleten für Hallen-EM

Fuchs schaffte Limit über 60 Meter Sprint
Fuchs schaffte Limit über 60 Meter Sprint ©APA (Archiv/Neubauer)
Österreichs Leichtathletik-Verband (ÖLV) hat am Dienstag neun Athleten für die Hallen-Europameisterschaften von 1. bis 3. März in Glasgow nominiert, drei davon fehlt allerdings noch das entsprechende Limit. In diesem Jahr haben bisher nur Markus Fuchs, Alexandra Toth (beide 60 m), Susanne Walli (400 m) und Andreas Vojta (3.000 m) die EM-Norm erbracht.

Hallen-Vize-Weltmeisterin Ivona Dadic erhielt ihr Fixticket für den Fünfkampf wegen ihrer ausgezeichneten Platzierung in der Siebenkampf-Europarangliste des Vorjahres. Zusätzlich wurden Verena Preiner (Fünfkampf), Stephanie Bendrat (60 m Hürden), Philipp Kronsteiner (Dreisprung) und Nada Ina Pauer (3.000 m) bereits jetzt vom ÖLV genannt.

“Wir müssen schnelle Entscheidungen treffen und dürfen nicht vergessen, dass die Hallen-EM für einige Athleten die einzige Bühne ist, um in die Förderlandschaft eintreten zu können. Gerade in der Allgemeinen Klasse sind die Anforderungen viel höher als im Nachwuchs, und daher ist vor allem hier die Unterstützung des Verbandes besonders wichtig”, erklärte Sportdirektor Gregor Högler die Entscheidung, bereits im Vorfeld der Hallen-Staatsmeisterschaften am Wochenende in Wien die Nominierungen auszusprechen.

So haben sich die beiden Mehrkämpferinnen Preiner (4.482 Punkte) und Sarah Lagger (4.372 Punkte) mit ihren Weltklasse-Leistungen bei den Hallen-Staatsmeisterschaften Anfang Februar in eine sehr gute Position im Qualifikationsranking gebracht. Dennoch wird nur Preiner neben Dadic antreten können, da im lediglich zwölf Athletinnen umfassenden EM-Feld nur maximal zwei Teilnehmerinnen pro Land zugelassen sind. Preiner muss zum Limitschluss am Sonntag unter den Top 8 des Qualifikationsrankings liegen, aktuell ist sie Fünfte.

Hürdensprinterin Bendrat, die in der heurigen Hallensaison mit 8,25 Sekunden bis auf eine Hundertstel an die Norm herangelaufen ist, hat im Vorjahr bereits 8,02 erzielt und damit die Vorgaben des Europäischen Verbands für einen EM-Start erfüllt. Dreispringer Kronsteiner fehlen mit 16,41 m Saisonbestleistung noch neun Zentimeter auf die Glasgow-Norm, bei Läuferin Pauer (9:07,63 Min.) sind es 2,63 Sekunden.

“Pro Bewerb kann ein Teilnehmer pro Nation auch ohne Limit teilnehmen, sofern die Delegierten des Europäischen Verbands zustimmen”, erklärte Högler. Aufgrund der guten Europaranglisten-Positionen – Kronsteiner ist derzeit 13., Pauer 21. – sei eine Startzusage für die beiden durchaus realistisch.

Nada Ina Pauer blieb am Dienstagabend im französischen Eaubonne als Fünfte über 3.000 Meter in neuer persönlicher Bestzeit von 9:01,87 Minuten deutlich unter dem EM-Limit (9:05). “Das war das beste Rennen meines Lebens. Ich bin so happy”, freute sich die nun auf Rang drei der österreichischen Allzeitbestenliste vorgestoßene Wienerin mit Wohnsitz in Vorarlberg.

(APA)

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