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ÖFB-Team schaffte nie über Qualifikation EM-Teilnahme

Die Schwarze Serie von Österreichs Fußball-Nationalteam in der Qualifikation für Europameisterschaften hat auch für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine kein Ende gefunden.

Mit einem 0:0 gegen die Türkei verspielte das ÖFB-Team am Dienstag im Wiener Happel-Stadion die theoretische Chance auf ein EM-Ticket. Noch nie hat sich ein rot-weiß-rotes Nationalteam damit für eine EM-Endrunde qualifiziert. Die bisher einzige EM-Teilnahme bekam die ÖFB-Auswahl durch die Ausrichtung der EURO 2008 praktisch geschenkt.

Wien. Bei Weltmeisterschaften war Österreich bereits siebenmal dabei, allerdings gelang auch da seit der WM-Teilnahme 1998 in Frankreich keine Qualifikation mehr.

Für Europameisterschaften, die bei den ersten zwei Ausgaben 1960 und 1964 noch Europacup der Nationen hieß, gab es dagegen nur Pleiten. Elfmal ist Österreich in der Qualifikation angetreten und elfmal gescheitert. Am knappsten verpasste die ÖFB-Auswahl unter Teamchef Karl Stotz die Teilnahme für die Finalrunde 1980 in Italien. Nur ein Punkt fehlte auf Gruppensieger Belgien, während die damalige Elf mit Hans Krankl, Herbert Prohaska, Bruno Pezzey und Co. immerhin Portugal, Schottland und Norwegen hinter sich ließ. Die Belgier zählten damals zur europäischen Elite, bei der EM mussten sie sich erst im Finale Deutschland mit 1:2 geschlagen geben.

Seit damals kam Österreich in der Qualifikationsgruppe nicht mehr über die Plätze drei (für die EM 1984, 1988, 2000 und 2004) bzw. vier (1992 und 1996) hinaus. Den absoluten Tiefpunkt bildete der Qualifikationsversuch für die EM 1992 in Schweden. Österreich erreichte gegen Jugoslawien, Dänemark, Nordirland und die Färöer lediglich einen Sieg (3:0 im Heimspiel gegen die Färöer) und ein Remis (0:0 gegen Nordirland). In Erinnerung blieb dabei nicht zuletzt die blamable 0:1-Auswärtsniederlage gegen die Färöer.

So wie für die EM 2004 in Portugal, als Österreich gegen Tschechien und die Niederlande chancenlos war, war für das Team von Didi Constantini auch diesmal gegen Deutschland, die Türkei und Belgien nichts zu holen.

Damit bleibt wieder einmal nur die Hoffnung auf die nächste Qualifikation, und da stehen die Chancen besser. Denn die EM-Endrunde 2016 in Frankreich wird erstmals mit 24 Mannschaften gespielt und nicht wie bisher mit 16. Daher werden in der Qualifikation 2014/15 für Frankreich 23 und nicht wie jetzt 14 Startplätze ausgespielt.

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