Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

ÖFB-Boss Windtner sieht Katar-WM problematisch

Spielplan-Umstellung als Mega-Aufgabe
Spielplan-Umstellung als Mega-Aufgabe
ÖFB-Präsident Leo Windtner sieht zahlreiche Probleme rund um die Fußball-WM 2022 in Katar. Nicht nur die jüngsten Enthüllungen der lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen auf den Turnier-Baustellen, auch die Umstellung der Spielpläne im Falle einer Verlegung der Endrunde in den Winter bereitet dem Oberösterreicher Kopfzerbrechen. Er fordert eine Entscheidung bis Ende 2014.


Seit vielen Monaten wird diskutiert, ob die WM in den Winter verlegt werden soll und wenn ja, in welchen Monaten sie ausgetragen werden soll. “Dass man jetzt versucht, so optimal wie möglich umzustrukturieren, ist der Beweis, dass die Vergabe nicht so selbstverständlich gewesen ist”, sagte Windtner.

Die Problematik von Termin-Veränderungen bei den nationalen Meisterschaften sei nicht zu unterschätzen. “Durch eine Winter-WM würden in ganz Europa die Spielpläne durcheinandergewirbelt werden, das hätte weitreichende Konsequenzen und muss genau diskutiert werden. Es geht dabei ja nicht nur um die einmalige Umstellung, sondern auch um die Rückumstellung, und das würde sich wegen Auf- und Abstieg bis in die Amateurligen runterziehen”, gab Windtner zu bedenken.

Aufgrund des dichten Programms aus Meisterschaft, Cup, Europacup und Länderspielen habe man bei Termin-Adaptierungen praktisch keinen Spielraum, betonte der ÖFB-Boss. “Wenn man weiß, wie überfüllt der Spielkalender ist, kann man sich ausmalen, wie schwierig das Unterfangen einer Winter-WM wird.”

Dennoch wird den Dach- und Nationalverbänden wohl nichts anderes übrig bleiben, als von den Sommermonaten abzugehen – schließlich sind Temperaturen von bis zu 50 Grad im Juni und Juli in Katar den Spielern und Zuschauern nicht zuzumuten. “Es genügt nicht, dass die Stadien klimatisiert sind, man muss auch an die Fans denken. Und die Mannschaften sind trotzdem den klimatischen Erschwernissen ausgesetzt. Dass die Stadien gekühlt wären, davon ist auszugehen, aber dass die restlichen Gegebenheiten nicht fußballfreundlich sind, liegt auf der Hand”, erklärte Windtner.

Eine Lösung der Terminfrage dürfe nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, mahnte der 63-Jährige. “Es bringt nichts zu sagen, wir haben noch neun Jahre Zeit. Eine Entscheidung muss bis Ende nächsten Jahres fallen.” Wichtig sei, dass die UEFA in der gesamten Angelegenheit als stärkster Kontinentalverband ein gewichtiges Wörtchen mitzureden habe. “Die FIFA wäre gut beraten, die UEFA voll ins Boot zu bekommen”, sagte Windtner.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Fußball
  • ÖFB-Boss Windtner sieht Katar-WM problematisch
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen