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ÖBB sucht nach doppelter Liftpanne nach Lösungen

nachdem am Sonntag zum zweiten Mal binnen weniger Tage Personen in einem Aufzug fest saßen, beraten Stadt und ÖBB nun über Maßnahmen.
nachdem am Sonntag zum zweiten Mal binnen weniger Tage Personen in einem Aufzug fest saßen, beraten Stadt und ÖBB nun über Maßnahmen. ©VOL.AT/Dietmar Mathis
Nachdem am Dornbirner Bahnhof zum zweiten mal binnen kurzer Zeit Passagiere im Lift stecken geblieben sind, bemühen sich die Stadt Dornbirn und die ÖBB um Ursachenforschung und Vorkehrungen für die Zukunft. Erste Gespräche um eine Änderung des Ablaufs bei solchen Pannen fanden laut dem ORF Vorarlberg am Montag statt.
Vorarlberger Reisegruppe bleibt in Aufzug stecken
Erneut Passagiere Aufzug stecken geblieben

Schon zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit mussten in der vergangenen Woche elf Personen, darunter auch Kinder, 50 Minuten in einem stecken gebliebenen Aufzug am Bahnhof Dornbirn ausharren, ehe sie befreit wurden.

Für die ÖBB ist nun klar, dass dringend reagiert werden muss. Laut deren Sprecher Rene Zumtobel wurden mit der Stadt Dornbirn bereits am Montag erste Maßnahmen vereinbart. Der Hersteller, der Salzburger Aufzugsdienst, werde den Lift technisch überprüfen. Für Dienstag sei eine Belastungsprobe geplant, um die Ursache des technischen Defekts zu ermitteln. Diese sei derzeit immer noch nicht bekannt.

Neuer Ablauf für Liftbefreiungen

Eine Wartezeit von 50 Minuten bis zur Befreiung sei laut Zumtobel aber definitiv nicht akzeptabel, weshalb man mit der Stadt Dornbirn über einen neuen Ablauf für den Ernstfall verhandle. Man habe bereits einen Vorschlag unterbreitet, der in den nächsten Tagen bei einem gemeinsamen Gespräch erörtert werden soll: Schon an anderen Bahnhöfen in Vorarlberg sei die Betriebsfeuerwehr für derartige Notfälle zuständig. Etwa in Hohenems, Feldkirch und Bludenz. Auch für Dornbirn würde sich ein solcher Plan anbieten.

ÖBB-Betriebsfeuerwehr könnte zuständig werden

Die Feuerwehren hätten in derartigen Situationen einfach die bessere Erfahrung. Allerdings müsste eine solche Regelung vertraglich festgelegt werden, da die Kosten für Einsätze der Betriebsfeuerwehr von der Stadt Dornbirn getragen werden müsste.

Auch die Stadt Dornbirn hält die Bereitschaft der Feuerwehr für die beste Option in solche Fällen. Es werde deshalb sehr rasch entschieden werden, wer am Bahnhof Dornbirn in Zukunft für Liftbefreiungen zuständig sei, sagt Pressesprecher Ralf Hämmerle. Zusätzliche Schulungen der Stadtpolizei seien aber nicht nötig und auch nicht geplant, so Hämmerle weiter. Für die Befreiung aus einem Aufzug brauche es einfach Techniker, was die Stadtpolizisten schlicht nicht seien.

(red)

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