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Obervermuntwerk II: Baustart für das 500 Millionen-Euro-Projekt

Bis zu 350 Baurbeiter leben sogar auf der Großbaustelle.
Bis zu 350 Baurbeiter leben sogar auf der Großbaustelle. ©VOL.AT/Schwendinger
Gaschurn - Der Bau des zweitgrößten Pumpspeicherkraftwerks in Vorarlberg ist gestartet. Am Montag haben die Bauarbeiten zum Obervermuntwerk II in Gaschurn-Partenen begonnen. Damit kann die Wasserkraft der Stauseen nicht nur verwendet, sondern auch gespeichert werden.
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Bereits 2010 begannen die Planungen des Pumpspeicherkraftwerks, bis 2013 war das Behördenverfahren im Gange und bis 2018 wird jetzt gebaut. Die Eckdaten des Großprojekts Obervermuntwerk II sind beeindruckend: 500 Millionen Euro Budget, vier Jahre Bauzeit und eine dreieinhalb Kilometer lange Triebwasserführung vom Speicher Silvretta zum Speicher Vermunt.

Energie nutzen, wenn man sie braucht

Für den Leiter Gerd Wegeler überwiegt beim Projekt aber der Nutzen für die Energieautonomie Vorarlbergs: “Wir wollen mit dem Pumpspeicherkraftwerk die Fallhöhe von 291 Metern zwischen den beiden Speichern optimal nutzen. Da es ein Pumpspeicherkraftwerk wird, kann die Energie auch genutzt werden, wenn sie benötigt wird.” Ein positiver Nebeneffekt des zweiten Kraftwerks sind die Anschlussmöglichkeiten des ersten Obervermuntkraftwerks, erklärt Wegeler: “Wir können es im Zuge der Bauarbeiten an die Triebwasserführung mit anschließen. Dadurch können wir die bestehende Leitung, die das Obervermuntwerk I versorgt, als Ausgleichsmaßnahme abtragen.”

Ausbruchsmaterial wiederverwendbar

Die Triebwasserführung wird dabei die größte Baustelle sein, hier muss dreieinhalb Kilometer lang ins Silvretta-Massiv gebohrt werden. Das Felsausbruchsmaterial entspricht etwa 800.000 Kubikmeter und kann teilweise für die weiteren Bauarbeiten genutzt werden, weiß der Projektleiter: “Damit sparen wir uns während der Bauzeit an die 30.000 Lkw-Fahrten durch das Montafon.” Für die sonst benötigten Rohstoffe muss aber eine Materialseilbahn errichtet werden. Der Grund ist die Wintersperre der Silvretta-Hochalpenstraße.

350 Menschen leben auf der Baustelle

Damit gibt es insgesamt fünf große Baubereiche, die derzeit für die Arbeiten größtenteils noch vorbereitet werden. Ende Dezember 2018 sollen dann beide Maschinen mit einer Gesamtleistung von 360 Megawatt im Turbinen und Pumpbetrieb genutzt werden. “Bis dahin leben bis zu 350 Bauarbeiter im Silvrettadorf auf der Bielerhöhe, auf der größten Baustelle Vorarlbergs”, meint Wegeler zum Megaprojekt. 2019 sollen dann beide Obervermuntkraftwerke Energie liefern.

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