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ÖBB: 100 Vorarlberger Stellen abbauen

Wie NEWS berichtet, bereitet der ÖBB-Vorstand derzeit die erste, massive Kündigungswelle vor. In Vorarlberg sollen rund 100 Stellen abgebaut werden.

Schon in den nächsten Wochen soll es bis zu 1.000 Mitarbeiter treffen. Nach derzeitigem Stand sind, so Gewerkschaftskreise, 880 ÖBB-Beschäftigte betroffen, die Mehrheit davon im Reinigungsdienst.
Der Vorstand macht in einem vertraulichen Brief an die Bereichsleiter – unter dem Titel „Ruhestandsversetzung von Dienstes wegen/Kündigung“ – klare Vorgaben:

NEWS zitiert aus dem internen Schreiben: „Die bestehenden Möglichkeiten der Frühpensionierung von Dienstes wegen sind bei Vorliegen der Voraussetzungen im Rahmen des ÖBB-Dienstrechtes auszuschöpfen sowie Mitarbeiter mit überhöhten Krankenständen bzw. bei Vorliegen sonstiger Gründe zu kündigen“, heißt es unmißverständlich. Dazu wurde auch ein Liste mit jenen „nichtbeamteten“ Mitarbeitern übermittelt, die 2002 mehr als 50 Tage im Krankenstand waren.

Außerdem wird seitens der ÖBB-Führung in dem Brief dazu aufgefordert, „die voraussichtlich 800 Mitarbeiter des Reinigungsdienstes, welche für eine Kündigung bzw. Anbot einer einvernehmlichen Auflösung des Dienstverhältnisses unter Zuerkennung einer finanziellen Sonderleistung vorgesehen sind …“, dem Vorstand zu melden.

Die internen Erhebungen sind offenbar weitgehend abgeschlossen. In Oberösterreich soll es rund 250 Beschäftigte treffen, in Vorarlberg rund 100. Kräftig abgebaut wird auch in Kärnten.

Die Frühpensions-Regelung soll dann greifen, wenn es keine andere Möglichkeiten gibt. Ein Teil der Mitarbeiter soll entweder mit einer Abfertigung zum Abschied bewegt oder in die geplante ÖBB-Leasingfirma überführt werden. Diese neue Personalgesellschaft könnte dann etwa mit privaten Reinigungsdiensten kooperieren.

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