Obama nahm Kontakt mit Regierungschefs auf

Hauptthema der Gespräche: die Finanzkrise
Hauptthema der Gespräche: die Finanzkrise ©APA (epa)
Zwei Tage nach seinem Wahlsieg hat der künftige US-Präsident Obama mit einer Reihe wichtiger Staats- und Regierungschefs Kontakt aufgenommen. Obama telefonierte am Donnerstag u.a. mit der deutschen Bundeskanzlerin Merkel.

Auch mit Frankreichs Staatspräsident Sarkozy und dem britischen Premierminister Brown sprach er via Telefon. Wie der TV-Sender CNN berichtete, stand die Finanzkrise im Mittelpunkt der meisten Gespräche.
Es wird erwartet, dass Obama beim Finanzkrisen-Gipfel der G-20-Gruppe am 14. und 15. November in Washington auch persönlich mit den Staats-und Regierungschefs zusammentreffen wird. Das Weiße Haus hat bisher allerdings noch nicht mitgeteilt, ob der künftige Präsident im vollen Umfang an dem Treffen teilnehmen wird. Obama tritt sein Amt am 20. Jänner an. Der G-20-Gipfel in Washington wird noch von dem scheidenden Präsidenten Bush geleitet.

Ebenso wie Merkel will auch Sarkozy schon bald mit Obama zusammentreffen. Dies vereinbarten beide Politiker am Donnerstagabend in einem halbstündigen Telefongespräch, wie Sarkozys Büro mitteilte. Der französische Staatschef habe Obama zu seinem “brillanten” Wahlsieg gratuliert, erklärte der Elysee-Palast. Die Atmosphäre des Gesprächs sei “äußerst freundlich” gewesen.

In Washington wird erwartet, dass Obama bereits in Kürze erste Minister ernennt, vor allem für finanzpolitische Schlüsselpositionen. Für den Posten des Finanzministers kursierten die Namen Timothy Geithner, Lawrence Summers und Paul Volcker. Geithner half beim Umgang mit der Finanzkrise in diesem Jahr, Summers war bereits Finanzminister unter Clinton, und Volcker war zehn Jahre lang Chef der US-Notenbank.

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