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Nur noch wenige Plätze sind frei

Feldkirch - Kein Gefängnis in Österreich ist so ausgelastet wie die Justizanstalt Feldkirch. 160 Haftplätze stehen zur Verfügung, aber 208 Häftlinge sitzen hinter "Schwedischen Gardinen".

Dies geht aus einer Anfragebeantwortung von Justizministerin Maria Berger zum Thema „Aktuelle Häftlingszahlen“ hervor.

Zahlreiche Untersuchungshäftlinge und Strafgefangene müssen bereits in den für solche Engpässe eingerichteten Reserve-Haftplätzen logieren. Die Situation ist sowohl für die Justizwachebeamten als auch für die Häftlinge äußerst nervenaufreibend. Trotzdem. Ganoven, die meinen, aus Platzmangel nicht in den Knast zu müssen, irren gewaltig: „Reserveplätze müssen immer freigehalten werden“, erklärt ein Justizvollzugsbeamter. „Sollte es zu akuter Raumnot kommen, werden Strafgefangene in andere Haftanstalten gebracht, zum Beispiel nach Innsbruck.“

Ausbau derzeit im Gang

Der Platzmangel in der Justizanstalt Feldkirch ist ein altbekanntes Problem. Nächstes Jahr soll das Gefängnis ausgebaut werden. Die Nutzung der neuen Justizanstalt wird laut Manfred Lackinger von der Bundesimmobiliengesellschaft zwölf Millionen Euro kosten und breit ausgelegt: Neben Abteilungen für Untersuchungshäftlinge mit 57 Haftplätzen werden auch Räumlichkeiten für den Frauen- und Jugendstrafvollzug eingerichtet.

Darüber hinaus verfügt der viergeschossige Anbau sogar über „Gästeunterkünfte“ sowie Abteilungen für Freigänger, Suchtkranke und eine Turnhalle samt Tiefgarage. Auch an sogenannte „Sonderhafträume“ wurde bei der Planung gedacht.

8600 Personen in Haft

Für Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler stellt der beschlossene Ausbau eine Notwendigkeit dar. Nur über eine Vergrößerung des Gebäudes könne „ein Strafvollzug nach den heutigen Standards in die Tat umgesetzt werden“, betonte Schwärzler.

Österreichweit gibt es 28 Justizanstalten. Insgesamt befinden sich derzeit rund 8600 Personen in Haft.

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