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Nur noch Pogatetz im UEFA-Cup

Im Achtelfinale des UEFA-Cups ist nur noch ein Österreicher-Klub vertreten Middlesbrough (Pogatetz) warf Stuttgart (Stranzl) aus dem Bewerb. Auch Thun (Peischl, Orman) und Heerenveen (Prager) schieden aus.

Als einziger Österreicher-Klub qualifizierte sich Middlesbrough für das Achtelfinale. Die Engländer waren im Duell mit dem VfB Stuttgart (Gesamt 2:2/Auswärtstorregel) die Glücklicheren. Im Rückspiel, das die Engländer mit 1:0 für sich entschieden, fiel das Duell der Österreicher aus, denn Emanuel Pogatetz fehlte den Gastgebern wegen einer Sperre und Martin Stranzl den Deutschen wegen einer Verletzung. In der nächsten Runde wartet auf Middlesbrough mit der AS Roma allerdings ein sehr großer Brocken.

Der von Heinz Peischl trainierte FC Thun unterlag in Hamburg ohne Orman dem HSV mit 0:2, womit das 1:0 vom Hinspiel ausradiert wurde, die Niederländer gewannen mit Thomas Prager zwar in Bukarest gegen Steaua mit 1:0, das war aber nach der 1:3-Heimniederlage zu wenig für den Aufstieg. HSV-Riese Daniel van Buyten war vor 40.200 Zuschauern in Hamburg der Turm in der Schlacht. Der Belgier schoss den HSV schon in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung und erhöhte in der 33. Minute nach einem Corner von Trochowski, der auch den Pass zum ersten Tor gegeben hatte, mit dem Kopf auf 2:0. Nächster Gegner des HSV ist Hertha-Bezwinger Rapid Bukarest.

Mit Steaua schaffte ein zweiter rumänischer Klub den Einzug ins Achtelfinale. Nach dem 3:1 in Heerenveen waren die Gastgeber vor 50.000 Zuschauern nie in Gefahr, aus dem Bewerb zu kippen. Denn das Tor der Gäste durch Bruggink fiel erst in der 85. Minute – zum Aufstieg wäre ein 3:0 nötig gewesen.

Italien, Frankreich mit je drei Klubs im UEFA-Cup
Italien (Roma, Udinese, Palermo) und Frankreich (Lille, Straßburg, Marseille) haben im Achtelfinale des UEFA-Cups noch jeweils drei Mannschaften im Rennen. Deutschland (HSV und Schalke) hat noch zwei dabei, verlor allerdings den Stranzl-Klub VfB Stuttgart und Hertha BSC Berlin. Auch Spanien (beide Klubs aus Sevilla) darf wie Rumänien (Steaua und Rapid Bukarest) mit zwei Klubs weiterspielen.

Souverän stieg der FC Schalke auf. Nach dem 2:1 in Gelsenkirchen fertigten die “Knappen” dank einer Leistungssteigerung nach der Pause Espanyol in Barcelona mit 3:0 ab. Jeweils einen Klub brachten neben England die Schweiz (Basel nach Erfolg gegen Monaco), Russland (Zenit St. Petersburg) und Bulgarien (Lewski Sofia) in die nächste Runde.

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