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Novemberinflation nur mehr halb so hoch wie im Vorjahr

Inflation verharrte im November bei 1,1 Prozent. Preisdämpfend wirkten die Bereiche Verkehr und Nachrichtenübermittlung.

Die Inflation hat heuer im November 1,1 Prozent erreicht. Sie war damit auf dem Niveau vom Oktober, aber nur noch halb so hoch wie ein Jahr davor (2,2 Prozent). Der stärkste Preistreiber war der Bereich Wohnung, Wasser und Energie, wo die Preise im Jahresabstand um 2,1 Prozent stiegen, wie die Statistik Austria mitteilte. Preisdämpfend wirkten die Bereiche Verkehr und Nachrichtenübermittlung.

Die Mieten erhöhten sich insgesamt um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Betriebskosten für Eigentumswohnungen zogen um 8,4 Prozent an. Die Instandhaltung von Wohnungen kostete im November durchschnittlich um 3,1 Prozent mehr.

Haushaltsenergie wurde hingegen um 0,6 Prozent billiger. Dazu hätten überwiegend die um 13,4 Prozent niedrigeren Heizölpreise beigetragen, teilten die Statistiker heute, Mittwoch, mit. Gas wurde um 1,1 Prozent günstiger. Teurer geworden sind dafür Strom (plus 1,6 Prozent), feste Brennstoffe (plus 1,9 Prozent) und Fernwärme (plus 1,7 Prozent).

Die Preise in Restaurants und Hotels zogen im Schnitt um 3 Prozent an - Preiserhöhungen in dieser Größenordnung gab es sowohl bei Bewirtungs- als auch bei Beherbergungsdienstleistungen.

Die Preisdämpfer

Die Inflationsrate am meisten gedämpft haben die Kosten im Verkehr, die sich um durchschnittlich 0,9 Prozent verringerten. Treibstoffe wurden um 7,7 Prozent billiger - Diesel um 8,6 Prozent und Superbenzin um 6,2 Prozent. Telefon- und Telefaxdienste kosteten um 3,1 Prozent weniger, Mobiltelefone um 7,2 Prozent. Mobiltelefonie wurde um 4,9 Prozent günstiger.

In der Kategorie Waren und Dienstleistungen stiegen die Preise im Durchschnitt um 1,9 Prozent - größtenteils wegen der höheren Zahlungen für Versicherungen (plus 1,4 Prozent). Schmuck verteuerte sich um 10,2 Prozent, Eheringe und Ringe sogar um 11,1 Prozent. Die Kosten für nichtärztliche Dienstleistungen wie etwa Psychotherapie wiederum gaben um 8,5 Prozent nach.

Moderat nach oben gegangen sind die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke - diese kosteten im November im Schnitt nur um 0,5 Prozent mehr als ein Jahr davor. Teurer wurden vor allem Fleisch (plus 1,7 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (plus 1,8 Prozent), aber auch Gemüse (plus 0,5 Prozent). Obst war hingegen um 3,1 Prozent billiger, Butter um 10,3 Prozent, Öle und Fette insgesamt um 5,5 Prozent. Alkoholfreie Getränke wurden um 0,8 Prozent günstiger, Kaffee sogar um 3,5 Prozent. Gleich viel wie im Vorjahr war für Milch, Käse und Eier zu bezahlen.

Freizeit- und Kultur kam im November im Schnitt um 1,2 Prozent teurer - die Preise für Dienstleistungen in diesem Bereich erhöhten sich um 2,9 Prozent. Seilbahnen und Lifte kosteten um 8,2 Prozent mehr. Pauschalreisen hingegen wurden um 0,7 Prozent günstiger.

Der "Mikrowarenkorb", der den täglichen Einkauf der Österreicher abbildet und überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält, verteuerte sich im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent. Der wöchentliche Einkauf ("Makrowarenkorb"), der neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe umfasst, wurde hingegen um 0,9 Prozent billiger.

Die für Eurozonen-Vergleiche ermittelte harmonisierte Inflationsrate (HVPI) betrug in Österreich im November 1,2 Prozent (nach 1,0 Prozent im Oktober), das waren um 0,1 Prozentpunkte mehr als der allgemeine VPI.

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