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"Normales" Leben vor Augen

Die Olympia-Zweite Stephanie Graf hat ihren Urlaub in Südafrika beendet und am Donnerstag in Wien ihren ersten öffentlichen Auftritt nach der Bekanntgabe des Rücktritts als Leistungssportlerin absolviert.

Bei der österreichischen Kick-Off-Veranstaltung für das „EU-Jahr der Erziehung durch Sport” im Haus der Österreichischen Lotterien wirkte die 30-Jährige locker und gelöst, ohne jeden Zweifel an ihrer getroffenen Entscheidung. Indes hat die Kärntnerin schon eine etwas konkretere Vorstellung über ihre Zukunft.

„Meine Aufgabe ist es jetzt einmal, mich an mein neues Leben zu gewöhnen”, verriet die ehemalige Lauf-„Gräfin”, dass die Umstellung auf ein „normales” Leben nicht so einfach ist. Derzeit sieht es in ihr etwas zwiespältig aus, zu frisch sind noch die Eindrücke des täglichen harten Trainings und der Entbehrungen. „Ich habe mir das ja genau überlegt und eine Riesenfreude, dass ich mich so entschieden habe. Andererseits muss ich das noch alles verarbeiten.”

Das bisschen Wehmut, die sie doch verspürt, hat Graf in den vergangenen Tagen mit einem Leben ohne Zwänge und Kalorientabelle versüßt. Tage ohne Sport gab es für die Völkermarkterin zuletzt dennoch nicht, und das wird wohl auch künftig nur selten vorkommen. „Im Urlaub war ich täglich Laufen oder Tennis spielen”, erklärte Graf. Und so kann sie es auch in den nächsten Wochen halten, denn die Zeit dazu wird sie sich nehmen können. „Mein Urlaub geht ja weiter, aber daheim.”

In heimischer Umgebung wird sich die Ex-Hallen-Europameisterin entscheiden, welchen beruflichen Weg sie einschlagen wird. Graf hat da drei Optionen: „Entweder ich gehe in die Politik oder in den Sportjournalismus oder ich arbeite an den Nachwuchsstrukturen im österreichischen Sport.” Welches Gebiet sie am meisten reizt, erstaunt. „Der Sportjournalismus interessiert mich schon sehr, das würde ich gerne lernen. Durch meinen aktiven Sport hab’ ich da sicher einen anderen Zugang.”

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