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Nordkorea kündigte Nichtangriffspakt mit Südkorea

Nordkorea lässt die Muskeln spielen: Wenige Stunden nachdem der UNO-Sicherheitsrat schärfere Sanktionen verhängt hatte, kündigte das stalinistisch geführte Land den Nichtangriffspakt mit Südkorea von 1991 auf. "Sämtliche Abkommen über einen Angriffsverzicht zwischen dem Norden und Süden werden annulliert", erklärte am Freitag das staatliche Komitee für die friedliche Wiedervereinigung Koreas.


Das nordkoreanische Staatsfernsehen strahlte am Freitag Bilder eines Besuchs von Machthaber Kim Jong-un an der Grenze zu Südkorea aus. Sein Land sei bereit für einen “umfassenden Krieg”, sagte Kim laut Berichten der Staatsmedien bei dem Besuch zweier Inseln nahe der umstrittenen Seegrenze. An die versammelten Soldaten einer dort stationierten Einheit gerichtet sagte Kim, als Reaktion auf die geringste Provokation werde er einen “großangelegten Vormarsch” an der gesamten Grenze zum Süden anordnen.

Der Weltsicherheitsrat hatte sich am Donnerstag auch von der vorherigen nordkoreanischen Androhung eines Atomschlags gegen die USA nicht beeindrucken lassen. Gut drei Wochen nach dem jüngsten Atomtest Pjöngjangs hatte das mächtigste UNO-Gremium einstimmig die härtesten Strafmaßnahmen der jüngeren Geschichte der Weltorganisation beschlossen. Nach Einschätzung von Beobachtern will Nordkorea mit seinen Drohungen deutlich machen, dass es im Streit um sein Atomprogramm nicht einlenken wird.

Das südkoreanische Verteidigungsministerium wies unterdessen die Atomdrohungen des Nachbarlandes in scharfem Ton zurück. Das Regime von Machthaber Kim Jong-un werde zugrunde gehen, sollte es Südkorea mit Atombomben angreifen, sagte ein Sprecher in Seoul. Die neue südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye zeigte sich tief besorgt: “Die derzeitige Sicherheitslage ist sehr bedrohlich.” Sie werde Provokationen Nordkoreas strikt begegnen.

Die EU-Außenpolitikbeauftragte Ashton forderte Nordkorea auf, “anstatt von Drohungen, das Wohl der Menschen voran zu stellen und einen konstruktiveren Weg zu wählen, indem man wieder auf die internationale Gemeinschaft zugeht”. China, das zuletzt von seinem Verbündeten Nordkorea abrückte und die neuen UNO-Sanktionen unterstützte, rief zu “Ruhe und Zurückhaltung” auf.

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