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Noch mehr winterliches Tennisvergnügen

Eine neue Traglufthalle dient dem städtischen Tennisclub künftig als Erweiterung für die Winterspielzeit. Ab Herbst kommenden Jahres soll das innovative Hallensystem den heimischen Tenniscracks zur Verfügung stehen.

Der Tennisclub Bludenz schreibt derzeit eine Erfolgsgeschichte. Dies spiegelt sich nicht nur anhand der sehr erfolgreichen Nachwuchsspieler wie Mia Liepert, Angelina Wachter, Sydney Stark oder Mateja und Mihajlo Marjanovic wider, die auch international sehr erfolgreich unterwegs sind. Auch die Mitgliederzahl des Vereins zeigt in den letzten Jahren nur in eine Richtung und zwar aufwärts.

European Junior Open

Mitverantwortlich für den erfreulichen Mitgliederzuwachs ist die engagierte Vereinsführung, die ständig darum bemüht ist, neue Akzente zu setzen. So gelang dem TC Bludenz mit dem European Junior Open Turnier ein absoluter Coup. Das Turnier, das seit vier Jahren in der Alpenstadt ausgetragenen wird, ist mit knapp 300 Teilnehmern aus über 20 Nationen wie den USA, Russland, Australien und Brasilien die größte Nachwuchsveranstaltung ihrer Art in Vorarlberg.

Etwas länger, nämlich sieben Jahre ist es her, dass Alexander Ajit die Funktion des Trainers übernommen hat. Damals waren von ihm 15 Kinder zu betreuen. Mittlerweile sind es deren 82. „Eine unglaubliche Steigerung“, freut sich der Tennislehrer, der mit Georg Grosslercher, der soeben die Ausbildung zum Tennislehrer absolviert hatte, nun Unterstützung bekommt.

Die meisten Kinder und Jugendlichen wollen auch im Winter trainieren. Bei gerade einmal zwei Hallenplätzen ist das allerdings ein Ding der Unmöglichkeit. „Die Nachmittage sind vor allem für das Kindertraining reserviert, die Abende durch die Winter-Abos gut gebucht und an den Wochenenden finden diverse Turnierveranstaltungen statt“, zeigt TC-Bludenz- Vize-Obmann Kurt Tschofen den Ist-Stand auf. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass in der Tennishalle keine Kapazitäten mehr für Kinder und zusätzliche Abos frei sind. Aus diesem Grund wurde vonseiten des Vereins schon vor einem Jahr nach Alternativen gesucht und in Form einer Traglufthalle eine gangbare Lösung gefunden.

Ganzjährig auf Sand spielen

„Eine Traglufthalle, wie sie bereits bei BW Feldkirch seit zwanzig Jahren in Anwendung ist, hat den Vorteil, dass das ganze Jahre auf Sand gespielt werden kann“, sagt Tschofen. Als erster Schritt wurde sowohl clubintern als auch bei benachbarten Clubs der Bedarf erhoben. „Die Nachmittage sind sicher voll und auch mit einer Abendauslastung von über 70 Prozent kann gerechnet werden“, verdeutlicht Tschofen die Notwendigkeit zu handeln.

Bei einem sogenannten „Ankerzugtest“ durch die deutsche Herstellerfirma Hupfauer wurde Anfang Juni festgestellt, dass das Gelände sehr gut für die Errichtung einer Traglufthalle geeignet ist. „Die Test-ergebnisse fielen sogar besser aus als erwartet“, freut sich der Vize-Präsident.

Erstaufbau im Oktober 2020

Nachdem zwischenzeitlich auch die möglichen Förderungen abgeklärt wurden, soll die Umsetzung des innovativen Projekts bis Anfang Oktober 2020 erfolgen. Für den Erstaufbau der knapp zehn Meter hohen Halle, die über die Plätze 3 bis 5 gestülpt wird, werden rund sechs Wochen benötigt. Künftig soll der Auf- und Abbau hingegen nur jeweils einen Tag dauern.

Die Zwischenlagerung der Lufteinheit und des Gebläses erfolgt in einem Sommerlager in einem Holzgebäude, das vom Tennisclub Bludenz in Richtung zum Untersteinstadion errichtet wird.

Eine Wartung des temporären Gebäudes, das zwischen Oktober und April aufgebaut ist, sollte nicht notwendig sein. Die neue Halle wird mit Gas beheizt. Das Zelt regelt mittels eines Windrades und Schneemessers das nötige Aufheizen und Aufblasen automatisch. Bei einem Stromausfall kommt ein Notstromaggregat zum Tragen. Außerdem wird durch die Messgeräte bei einem Notfall ein Handy-Alarm ausgelöst. Eine Drehtür sorgt für den erforderlichen Ausgleich, da der Druck in der Halle aufrechterhalten werden muss.

Rund 250.000 Euro

„Die Investitionskosten belaufen sich auf rund eine Viertelmillion Euro“, sagt Tschofen, wobei eine Unterstützung durch Land Vorarlberg, Stadt Bludenz und verschiedene Förderer bereits zugesichert wurde. „Die Errichtung der Traglufthalle ist eine sehr sinnvolle Investition – gerade für die tennisbegeisterte Jugend in Bludenz“, ist Tschofen abschließend überzeugt.

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