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Noch-Landesrätin Kaufmann: "Bekomme Temperatur, wenn es persönlich wird"

Noch-Landesrätin Andrea Kaufmann bei einer ihrer letzten Amtshandlungen.
Noch-Landesrätin Andrea Kaufmann bei einer ihrer letzten Amtshandlungen. ©VOL.AT/Markus Sturn
Bregenz, Dornbirn - Knapp vier Jahre war Andrea Kaufmann Landesrätin, Ende Mai tritt sie die Nachfolge von Wolfgang Rümmele als Bürgermeisterin von Dornbirn an. An ihrem letzten Arbeitstag haben wir sie in ihrem Büro im Landhaus besucht.
Andrea Kaufmann: Letzter Arbeitstag

Kaufmann ist gerade mit den letzten Aufräumarbeiten beschäftigt, als wir sie zum Interview aufsuchen. Die Noch-Landesrätin wirkt gelöst an diesem Tag, die Vorfreude auf die neue Aufgabe ist ihr anzumerken. “Mit einem sehr guten Gefühl” sei sie heute zur Arbeit gefahren, erzählt sie. Ein Sitzungsprotokoll muss sie noch absegnen, dann werde sie mit den engsten Mitarbeitern einen Abschiedstrunk zu sich nehmen.

Positives Resümee

Auf ihre Zeit in der Landesregierung blickt Kaufmann durchaus zufrieden zurück. Wirkliche Versäumnisse habe es keine gegeben. Insbesondere der Kulturbereich hat es ihr angetan. Auch, wenn gerade dieses Ressort viele Wochenend- und Abendveranstaltungen mit sich bringt. Stolz ist Kaufmann auf die Entwicklung der Fachhochschule Dornbirn, wo sie die letzten Jahre als Aufsichtsratsvorsitzende fungiert hat. Qualitativ und quantitativ habe sich die Schule weiterentwickelt, und auch die internationalen Kooperationen habe man ausgebaut.

Auch Schattenseiten

Weniger positive Erfahrungen hat es in vier Jahren natürlich auch gegeben. Etwa dann, wenn Politikerkollegen Probleme nicht offen angesprochen haben, sondern die Dinge “hinten herum” regeln wollten. Sie selbst bevorzuge eher die direkte Linie. Besonders sauer aufgestoßen ist Kaufmann aber ein anderer Umstand: “Wo ich Temperatur bekomme, ist, wenn die Sachpolitik persönlich wird.” Gerade im Landtag sei das gelegentlich vorgekommen. Im Großen und Ganzen habe aber das Positive überwogen.

“Volle Gestaltungsmöglichkeiten”

Den Tag ihrer Angelobung hat Kaufmann noch gut in Erinnerung. Mit sehr viel Schwung sei sie damals in die Landespolitik gestartet. Genau diesen Schwung will sie nun in ihre neue Aufgabe mitnehmen. Ende Mai wird sie nämlich aller Voraussicht nach zur neuen Bürgermeisterin von Dornbirn gewählt. Was den besonderen Reiz des Amtes ausmacht? “Eine Stadt mitgestalten zu dürfen”, antwortet das baldige Stadtoberhaupt. Bisher habe sie immer einen Landeshauptmann hinter sich gehabt, der auch mitentscheiden konnte. Als Bürgermeisterin trage sie zwar die volle Verwantwortung – habe aber auch die vollen Gestaltungsmöglichkeiten. (MST)

Andrea Kaufmann an ihrem letzten Arbeitstag

 

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