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Noch keine Trainerdiskussion

©Stiplovsek Dietmar
Lustenau (VN) Aller schlechten Dinge sind drei, heißt es derzeit aus der Sicht von Austria Lustenau. Zum dritten Mal in dieser Saison zieren die Grün-Weißen das Tabellenende der ADEG-Liga. Der späte Ausgleich in Leoben warf die Austria erneut in den Keller. Und dies ausgerechnet vor dem Derby am kommenden Samstag gegen den FC Lustenau.

Derby als Gradmesser

Auch wenn beim „Kleer“-Werk derzeit wenig rund läuft, stellt sich für Präsident Hubert Nagel die Trainerfrage nicht. Hansi Kleer sitzt weiterhin fest im Sattel.

„Für mich ist ein Aufwärtstrend klar erkennbar“, begründet Nagel das Festhalten am Trainer. „In den letzten beiden Auswärtsspielen wurden vier Punkte geholt. Und es hätten durchaus sechs sein können, wenn der späte Ausgleichstreffer nicht gefallen wäre.“

Fans für Trainerwechsel

Für den Präsident klebt der Austria derzeit einfach das Pech unter den Füßen. Nagel spricht dabei den Ausgleichstreffer in der 95 Minute an oder auch das Skandalspiel gegen Innsbruck.

„Warum musste der Schiedsrichter in Leoben so lange nachspielen lassen? Es gab keinen wirklichen Grund dafür. Auch im Heimspiel gegen Wacker wurden wir klar benachteiligt. All dies nagt natürlich am Selbstvertauen“, hofft Nagel, dass der Negativtrend endlich gestoppt wird.

Bei den Fans freilich rumort es heftig, wie ein Blick in das Austria-Forum beweist. Hier wird eifrig über eine Trainerablöse und über die vermeintlichen Fehleinkäufe diskutiert. Dem Präsidenten ist klar, dass der Druck vor dem Derby groß ist. Bei einer Niederlage wäre bei den Austria-Fans der Geduldsfaden wohl endgültig gerissen.

Christian Adam

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