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Noch keine Anklage im Fall Luca

©APA
Im Fall des Anfang November vermutlich nach Misshandlungen gestorbenen Kleinkinds Luca liegt noch keine Anklage vor. Die Auswertung der medizinischen Gutachten habe sich komplizierter gestaltet und daher mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet.

Dies sagte Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltsanwaltschaft Korneuburg, auf APA-Anfrage. Die Untersuchungshaft gegen den 24-jährigen Hauptverdächtigen wurde heute, Montag, bis Ende Mai verlängert.

Ursprünglich war erwartet worden, dass bis Ende März feststehe, ob bzw. wer in dem Fall weshalb angeklagt werde. Köhl rechnete mit einer diesbezüglichen Entscheidung “in wenigen Wochen”, wie er der APA am Montag mitteilte. Die Erhebungen seien bereits abgeschlossen.

Der 17 Monate alte Luca war vermutlich nach Misshandlungen am 3. November 2007 in einem Wiener Krankenhaus an den Folge eines Gehirnödems gestorben. Der Hauptverdacht richtet sich gegen den 24-jährigen Lebensgefährten der Kindesmutter aus dem Bezirk Wien-Umgebung. Er ist in Untersuchungshaft. Auch die 22-jährige Mutter aus dem Tiroler Bezirk Schwaz stehe unter Verdacht. Die Frau befindet sich auf freiem Fuß. Im dem Fall waren auch Anzeigen gegen die Jugendwohlfahrten Mödling und Schwaz eingegangen.

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