Noch immer keine Lösung für Sprengelaufteilung

Sanierungsmaßnahmen und Sprengelzuweisungen waren Thema beim Informationsabend an der VS Gütle.
Sanierungsmaßnahmen und Sprengelzuweisungen waren Thema beim Informationsabend an der VS Gütle. ©edithhaemmerle
Für denErhalt der Kleinschulen und Sprengelaufteilung steht eine akzeptable Lösungaus. Dornbirn. Beim Thema Kleinschulen scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein.Ende März gab es in der Volksschule Gütle eine Zusammenkunft.
VS Gütle

Ein reger
Informationsaustausch zum Erhalt und Sanierung der kleinen Schule ergab sich
zwischen den Eltern, der Direktorin und Vize-Bgm. Martin Ruepp sowie StR Werner
Posch. Die Einladung zum Inforamtionsabend hat auch DI Peter Haas angenommen,
um Fragen zum Schulrauzmkonzept zu beantworten.

„Einerseits sind wir sehr  froh über den Erhalt der Bergschulen, andererseits bekommen wir keine konkreten Aussagen, wenn es um die Sprengelzuweisungen geht“, lautet der Vorwurf 
von Dir. Erika Zwiener. Auch die Sanierung der Fenster an der VS Gütle
stehe schon viele Jahre an. StR. Werner Posch beteuert seinerseits wohl, dass
Schulen das letzte sind wo man sparen kann, doch wenn es um eine Investition
geht, dann gelten nach wie vor die Sparmaßnahmen.

Neue Fenster

Die Eltern fordern mehr Ehrlichkeit. Sie wollen nicht, dass man die Schule einfach
„vergammeln“ lässt. Seit 1978 sei an der VS Gütle keine größere Investition für
eine Renovierung erfolgt, weiß Markus Lutz zu berichten. Anstehende kleinere
Renovierungen, wie z. B. die Einrichtung eines Lesezimmers, war von den Eltern
der Schulkinder in Eigenregie erfolgt. Am guten Willen und Engagement der
Eltern zum Erhalt der Schule fehlt es jedenfalls nicht. „Die Sprengelaufteilung
sei politisch gesteuert. Es passiere nichts“, fühlen sich die Gütler bezüglich
ihrer Schule als Stiefkind behandelt.

Vize-Bgm. Martin Ruepp habe sich in der Zwischenzeit mit dem Bauamt in Verbindung gesetzt und eine Renovierung der Fenster in Auftrag gegeben. Den Einbau von neuen
Fenstern haben aber er und Architekt Haas ausgeschlossen. Das wäre mit zu hohen
Kosten verbunden, berichtete die Schulleiterin, aus deren Worten eine gewisse
Enttäuschung zu spüren war.

Gemeinsames Gespräch

Immerhin hat bei der Montessori-VS Heilgereuthe der Wunsch nach einem gemeinsamen Gespräch mit den betreffenden Schulen bei der Stadt Gehör gefunden. Ein Termin wurde auf Montag, 30. April, festgelegt. Der Elternverein und die Schulleitung erhoffen
sich ein ehrliches Gespräch. Besonders in Sachen Sprengelaufteilung  erwarten sie sich einmal eine klare Stellungnahme der Stadtpolitiker. „Eine Veränderung der Schulsprengel würde inhaltlich allen drei Schulen (Winsau, Heilgereuthe und Haselstauden) nützen“, spricht Dir. Norbert Grabher auch im Namen seiner Kollegen und Elternvertreter.

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