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Niedermeyer-Abverkauf vor Filialschließungen

Bei der insolventen Elektrokette Niedermeyer geht es nun Schlag auf Schlag. Schon am Donnerstag beginnt der Abverkauf in jenen 53 Filialen, die am 8. April geschlossen werden. Letzter Verkaufstag für diese Filialen sei der kommende Samstag, sagte Niedermeyer-Sprecher Rothmüller zur APA. Die online Veröffentlichung der Liste mit den betroffenen Geschäften überforderte zwischenzeitlich den Server.
Niedermeyer-Filiale in Bregenz bleibt
Niedermeyer meldet Insolvenz an


Die meisten Filialschließungen sind in Wien geplant (14 Standorte), gefolgt von der Steiermark (12) und Niederösterreich (7). Dieser Plan bedürfe allerdings noch der gerichtlichen Genehmigung, betonte Rothmüller. Noch heute Nachmittag findet eine Gläubigerausschusssitzung statt, in der der weitere Fahrplan besprochen werden soll, erfuhr die APA.

Die rund 580 Beschäftigten der Elektrokette haben für März übrigens keine Löhne bzw. Gehälter bekommen, gab die Arbeiterkammer heute bekannt. Aushelfen soll nun der Insolvenzfonds. Bisher wurde jedoch noch kein Antrag gestellt, sagte Insolvenzfonds-Chef Wolfgang Pfabigan zur APA. Kreditlinien seien dafür nicht notwendig. “Das Geld ist vorhanden”, so Pfabigan. Er schätzt, dass der Fonds “ein paar Millionen” ausschütten werde. Bis die Mitarbeiter ihr Geld bekommen, dürften aber noch einige Wochen vergehen.

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