NFL und NBA wollen nicht zu Trump

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Nachdem Trump die Philadelphia Eagles, Sieger der diesjährigen Super Bowl, ausgeladen hat, wollen auch die Mannschaften der NFL-Finals auf einen Besuch beim Präsidenten verzichten.
Ersatzfeier ohne Philadelphia Eagles
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Am Dienstag verkündete US-Präsident Donald Trump, dass der Besuch des Super-Bowl-Siegerteams kurzfristig abgesagt wurde. Grund dafür ist, dass viele Spieler der Eagles der Veranstaltung fernbleiben wollten, nur eine kleine Delegation wäre anwesend gewesen.

Dem Zwist zugrunde liegt immer noch der Streit um die Nationalhymne. Im vergangenen Jahr knieten immer mehr Spieler während der Hymne, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Ungleichheit zu protestieren. Den Anfang machte Colin Kaepernick, Quarterback der San Francisco 49ers, im August 2016 – zahlreiche Sportler, auch außerhalb des Footballs, schlossen sich an. Trump reagierte sehr heftig, beleidigte die Spieler sogar. Die NFL verfügte erst kürzlich, dass die Spieler in Zukunft bei der Hymne stehen müssen oder währenddessen in der Kabine bleiben.

Für Eagle Fans gab es am Dienstag eine Ersatzveranstaltung. Laut Trump werde man dabei “stolz die Nationalhymne spielen”.

 

Auch NBA-Sieger verzichten auf Trump

In wenigen Tagen wird auch der Sieger der US-Basketballliga feststehen. Schon im Vorfeld gaben beide Finalmannschaften an, dass sie im Fall eines Sieges auf einen Besuch bei Trump verzichten werden.

Stephen Curry sorgte bereits nach seinem Sieg im vergangenen Jahr für Aufsehen, als in einem Interview sagte, dass er nicht ins Weiße Haus gehen wolle. Präsident Trump zog wenig später die Einladung zurück.

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