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New Yorkerin wegen Mordes aus Hass angeklagt

Nach einer zweiten tödlichen U-Bahn-Attacke innerhalb weniger Wochen in New York ist eine 31-jährige Frau festgenommen worden.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Totschlag im Rahmen eines sogenannten “Hassverbrechens” vor. Die Frau aus der Bronx habe ihr 46-jähriges Opfer am Donnerstagabend vor den Zug gestoßen, weil sie glaubte, dass es sich um einen Hindu oder Muslim handelte.

“Alptraum eines jeden U-Bahn-Benutzers”

“Der Beschuldigten wird vorgeworfen, getan zu haben, was der Alptraum eines jeden U-Bahn-Benutzers ist. Plötzlich und sinnlos vor einen einfahrenden Zug gestoßen zu werden”, sagte der Bezirksstaatsanwalt von Queens, Richard Brown. Im Großen und Ganzen habe die Frau bei der Polizei ausgesagt, den Mann auf die Gleise geschubst zu haben, weil sie “Hindus und Muslime hasse, seit sie 2001 die Zwillingstürme zum Einsturz gebracht haben”. Seitdem schlage sie auf sie ein.

New Yorkerin drohen 25 Jahre Haft

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend an einer U-Bahn-Station im Stadtteil Queens. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 46-jährigen in Indien geborenen Hindu. Zeugen zufolge führte die Frau Selbstgespräche, als sie den Bahnsteig entlangging. Das Opfer hatte ihr offenbar den Rücken zugewandt und konnte sie nicht sehen, als sie es von hinten auf die Gleise stieß. Der Frau drohen im Fall ihrer Verurteilung 25 Jahre Haft.

Ähnlicher Vorfall Anfang Dezember

Erst am 3. Dezember hatte es in New York einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals stieß ein geistig verwirrter Mann einen 58-Jährigen bei einem Kampf vor eine einfahrende U-Bahn in Manhattan. Der Mann wurde ebenfalls getötet, der Angreifer des Mordes angeklagt. Die Tat hatte auch für Aufsehen erregt, weil der Zug erst eine gute Minute später kam, jedoch niemand dem Mann geholfen hatte. (APA)

 

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