New York: Al Kaida plante Anschläge

Die Extremistenorganisation Al Kaida hat nach Informationen des US-Fernsehsenders ABC Selbstmordanschläge auf die Zentralen großer Unternehmen in New York geplant.

ABC berichtete am Samstag (Ortszeit) unter Berufung auf „glaubwürdige Geheimdienstinformationen“ von Bund und Stadt, man habe von mehreren Exekutivorganen erfahren, dass „eine Quelle aus Übersee die Informationen über die Bedrohung New Yorks geliefert hat“. Anschläge könnten auch Unternehmen der Wall Street gelten.

Die Behörden seien besonders darüber besorgt, dass laut den Geheimdienstberichten ein oder mehrere Anschläge mit Lastwagen verübt werden könnten, die mit Sprengstoff beladen seien, meldete der Sender. Vertreter der Bundesbehörden und der Stadt hätten am Freitagabend und Samstagmorgen über das Thema beraten. In einer Stellungnahme der New Yorker Polizei, die auf der ABC-Internetseite zu lesen war, hieß es: „Geheimdienstberichte deuten darauf hin, dass Al Kaida weiterhin auf Handels- und Finanzinstitute sowie auf internationale Organisationen in den USA abzielt.“

Die Polizei empfahl den Sicherheitsbeauftragten der Unternehmen und Institutionen, die Sicherheit der Klimaanlagen und Parkplätze sowie die allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen. Die Alarmstufe für New York bleibe unverändert bei „orange“ oder „hoch“. In einem Monat halten die Republikaner von US-Präsident George W. Bush in New York ihren nationalen Parteitag zur Präsidentenwahl ab.

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