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Neuschnee vor Frühlingsbeginn

Der zurückgekehrte Winter hat den Vorarlberger Regionen oberhalb von 1.500 Metern rund zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee beschert, ab einer Seehöhe von 600 Metern wurde die Landschaft "angezuckert". Interview mit Skilehrer 

Kurz vor Frühlingsbeginn ist der Winter auf den Bergen in Westösterreich eingekehrt. Seit den Nachtsunden auf Montag haben Schneefälle von Vorarlberg bis Oberösterreich und die Obersteiermark eingesetzt.

Auf den höher gelegenen Straßen gab es Verkehrsbehinderungen, Unfälle wurden laut Sicherheitsdirektion vorerst aber nicht verzeichnet. Schwerfahrzeuge benötigten zum Teil Schneeketten.

Am frühen Vormittag bestand für Lkw unter anderem noch Schneekettenpflicht für die Arlberg-Pass-Straße (L197) zwischen St. Anton und Stuben sowie für Zufahrt nach Zürs und Lech (L198). Auch auf einem Abschnitt am Bödele (L48) mussten die Lkw-Chauffeure Schneeketten montieren.

Die Lawinengefahr war am Montag mäßig (Stufe 2), für Dienstag und Mittwoch wurde jedoch mit erheblicher Lawinengefahr der Stufe 3 auf der fünfteiligen Gefahrenskala gerechnet. Gefahrenstellen lagen laut Lawinenwarndienst oberhalb von 1.800 Metern.

Nach Informationen des ÖAMTC finden die Autofahrer abschnittsweise auf der Brenner Autobahn (A13) zwischen Innsbruck und dem Brenner Schneematsch auf den Fahrspuren vor. Sonst sind die Autobahnen und Hauptverbindungen noch schneefrei und unbehindert zu befahren.

Zahlreiche Bergstraßen sind aber laut ÖAMTC nur mit entsprechender Winterausrüstung zu befahren. Für Pkw reichen meist Winterreifen aus, Schwerfahrzeuge brauchen vielfach Ketten, so unter anderem für:

  • Arlberg Pass (B197), zwischen St. Anton und Stuben
  • Zufahrt nach Zürs und Lech (B198)
  • Hochtannberg zwischen Schoppernau und Warth (B200) 
  • Verbindung Au – Damüls (B193) 
  • Zufahrt auf das Bödele (L48) 
  • Katschberg zwischen Rennweg und St. Michael (B99) 
  • Gerlospass (B165) zwischen Wald im Pinzgau und der Passhöhe.

Lawinengefahr in Tirol

Der Wintereinbruch kurz vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn in Tirol hat am Montag zu einem Anstieg der Lawinengefahr geführt. Die größten Schneemengen wurden für Osttirol und Teile Südtirols erwartet. Auf höher gelegenen Straßenverbindungen, unter anderem der Brennerautobahn (A13), lag Schneematsch. Für Bergstraßen war Winterausrüstung erforderlich. ****

Die Lawinengefahr war in den Morgenstunden meist noch mäßig. Die Experten des Lawinenwarndienstes warnten aber davor, dass mit den Neuschneefällen schon am Vormittag ein Anstieg auf „verbreitet erheblich“ zu erwarten sei. Gefahrenstellen befanden sich hauptsächlich oberhalb von etwa 2.000 Metern, in Triebschneehängen, die von Nordwest über Nord bis Südost gerichtet sind, sowie allgemein in kammnahen Lagen aller Hangrichtungen.

Die ergiebigsten Niederschläge mit bis zu 20 Zentimetern gab es in der Nacht auf Montag im Unterland und in Osttirol, weiter im Westen war es deutlich weniger. Am meisten Neuschnee wurde zwischen Brenner und den Tauern sowie in den Osttiroler Bergen erwartet.

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