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Neujahrsmärchen auf der Schattenburg

Russische Kinder mit „Väterchen Frost“ (Ded Marós) seiner Enkelin „Schneeflöckchen“ (Sniguratschka) und dem Montforter Grafenpaar zu Besuch auf der Schattenburg.
Russische Kinder mit „Väterchen Frost“ (Ded Marós) seiner Enkelin „Schneeflöckchen“ (Sniguratschka) und dem Montforter Grafenpaar zu Besuch auf der Schattenburg. ©Helmut Köck
Jung und Alt, besonders die Kinder waren fasziniert vom Kinderneujahrsfest mit Wintermärchen aus Russland, welches heuer schon zum zweiten Mal im Schattenburg-Museum stattfand. 
Eine Führung der anderen Art

Großvater Frost
Man erzählt sich, dass vor Neujahr alle Wünsche in Erfüllung gehen. Man sagt aber auch, dass sich ein Zauber zuträgt und dass ein Märchen Wirklichkeit wird. Auch in Russland kennt man einen mit dem Weihnachtsmann vergleichbaren Geschenkebringer: „Väterchen Frost“ (Ded Marós), der für die schöne Winterlandschaft zuständig ist. Er wurde in den 1920er Jahren eingeführt und erscheint seitdem Jahr für Jahr am Neujahrsabend, meist in Begleitung seiner Enkelin, dem „Schneemädchen“ (Sniguratschka). Ihre Aufgabe besteht darin, dem Großvater zu helfen, alle Geschenke für die Kinder der Welt vorzubereiten.

Interessierte Kinder
Russische Kinder aus Vorarlberg und Deutschland folgten der Einladung des „Grafen von Montfort“, auf der Schattenburg die beliebten Märchenhelden auf der mittelalterlichen Burg zu treffen. Mit Spannung warteten die Kinder und deren Eltern auf die beiden Märchenfiguren und wurden herzlich begrüßt und anhand einer Schatzkarte in die Burg begleitet. Die Kinder erfuhren beim Museumsrundgang, warum früher die Bewohner die Wände bemalten, staunten über das Giraffenklavier, den Drachenkampf des hl. Georg über das Böse und die Trachten aus der Biedermeierzeit. Mit vereinten Kräften wurde dann das Geheimnis zum Öffnen der eisernen Stadtkasse gelüftet. Zum Abschluss überreichten Graf und Gräfin Geschenke an die Kinder, die wiederum ganz persönlich gestaltete Zeichnungen und Basteleien vorbereitet hatten oder sie trugen ein Gedicht vor, was die „Hoheiten“ zu schätzen wussten. Mit einem russischen Volkslied schloss die Neujahrs-Kinderveranstaltung, welche von Museumsmitarbeiterin Tatiana Titova liebevoll organsiert wurde.

 

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