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Neujahrskonzert der Musikschule Rankweil-Vorderland mit englischen Gästen

Neujahrskonzert der Musikschule Rankweil-Vorderland
Neujahrskonzert der Musikschule Rankweil-Vorderland ©Emir Uysal/VOL.AT
Begabte Geschwister brillierten mit Mozart.
Neujahrskonzert Musikschule Rankweil

 

Rankweil. (sch) Der schöne Vinomnasaal war kürzlich der Schauplatz für eine sehr erfreuliche Premiere, der auch Bürgermeister Martin Summer beiwohnte. Beim heurigen Neujahrskonzert der Musikschule Rankweil-Vorderland unter der künstlerischen Gesamtleitung von Direktor Ingold Breuss, der auch durchs Programm führte, waren erstmals in „großer Formation“ das Jugendorchester Vorderland und die Musikschulchöre sowie als internationale Gäste das Chichester Kammerorchester mit vier Gesangssolisten aus England zu hören. Für viel erfrischende musikalische Abwechslung war zweifellos gesorgt, und der qualitative Unterschied zwischen den mit Feuereifer spielenden und singenden Buben und Mädchen aus Vorarlberg und den in Frack und Abendrobe gehüllten Profis aus dem Reich der Queen war fließend und störte nicht – wichtig war die allen Musici gemeinsame Spielfreude mit beachtlichem Erfolg.

 

„Pflanzgarten“ heimischer Talente

Zu Beginn des „österreichischen Teils“ des Konzertabends musizierte Ingold Breuss als Dirigent mit seiner begabten Kinder/Jugendschar die rassige Nummer „Beach Amor“, ein Medley südamerikanischer Rhythmen, von Breusss gefällig arrangiert. Es folgten noch die schönsten Melodien aus Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“ und als für die Jugend schon reife Leistung die Kurzfassung von Schillers „Ode an die Freude“ aus Beethovens monumentaler neunter Symphonie. Danach betraten die Damen und Herren des schon sehr bekannten University Chichester Chamber Orchestra (gegründet 2011) mit ihrem temperamentvollen Dirigenten Crispin Ward die Bühne und waren nun der Partner für das hochbegabte Geschwisterpaar Lukas (Viola) und Stephanie (Violine) Breuss, aus der profilierten Musikerfamilie Breuss-Vonbank stammend. Beide technisch wie auch musikalisch als schon jugendliche Meister spielende Solisten brillierten in wunderbaren, delikaten Dialogen in Mozarts berühmter und sehr heikler Sinfonia Concertante in Es-Dur, KV 364. Lukas und Stephanie waren den begleitenden Profi-Gästen aus England ganz gewiss ebenbürtig.

 

Katzenduett und Radetzkymarsch …

Mit dem Gastorchester aus Südengland ging´s nach der Pause weiter – nunmehr auch mit den Gesangssolisten Erin Alexander und Rhian Cookson (Damen) sowie Matthew Mellor und Ryan Williams. Populäres von berühmten Komponisten war zu hören; ein paar Glanzpunkte waren etwa das Katzenduett von Rossini (Erin und Rhian), ebenso mit den beiden Damen das Blumenduett aus „Lakmé “ von Delibes oder das Perlenfischerduett von Bizet mit den Herren Matthew und Ryan. Hits von Elgar, Jenkins, Zimmer, Piazzolla feuerte Dirigent Ward mit vollem Körpereinsatz an. Auf ein eher peinliches Potpourri aus Lehárs „Lustiger Witwe“ mit Gesang und den schon langsam verhassten „Radetzkymarsch“ hätte man gern verzichtet. Insgesamt ein erfreulicher musikalischer Jahresauftakt in Rankweil mit viel begeistertem Publikum.

 

 

 

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