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Neujahrsempfang der Industrie

Rede von IV-Präsident Hubert Bertsch anlässlich des Neujahrsempfangs.
Rede von IV-Präsident Hubert Bertsch anlässlich des Neujahrsempfangs. ©VOL.at/Hofmeister
Hohenems - Am Montag Abend fand der traditionelle Neujahrsempfang der Industriellenvereinigung-Vorarlberg in der Otten Gravur in Hohenems statt.
Neujahrsempfang Industriellenvereinigung
Rede von IV-Präsident Bertsch
Interview: Hubert Bertsch
Interview: Karlheinz Rüdisser
Interview: Ludwig Summer
Interview: Markus Wallner
Prognose der Vorarlberger Unternehmen

„Wir blicken auf ein starkes Jahr 2011 zurück. Das ist vor allem den großen Anstrengungen der Unternehmen mit ihren Mitarbeitern zu verdanken. Gemeinsam haben wir es geschafft, dass sich Österreich nach der Krise 2009 konjunkturell wieder gefestigt hat.“ Das erklärte der Präsident der Industriellenvereinigung Vorarlberg, Hubert Bertsch, gestern Abend beim traditionellen Neujahrsempfang der Industriellenvereinigung in der Otten Gravour in Hohen­ems. Bertsch rief dabei dazu auf, „gemeinsam den Bremsdruck in Österreich zu verringern, um wieder mit Vollgas auf der Überholspur in die Zukunft zu fahren“.

Industrie treibt Aufschwung

Mit einer österreichweiten Exportquote von 56 Prozent trage die Industrie direkt und indirekt drei Viertel des heimischen Aufschwunges seit 2009. Die „klassischen Industriebundesländer“ wie Oberösterreich und Vorarlberg seien zwar von der Wirtschaftskrise besonders betroffen gewesen, sie hätten sich aber auch am schnellsten erholt und verzeichneten heute das stärkste Wachstum. „Auch wenn die wirtschaftliche Situation derzeit noch erfreulich ist, ein langfristiges Wachstum ist keineswegs abgesichert. Wir alle dürfen nicht davor die Augen verschließen, dass seit Mitte des vergangenen Jahres ein Abwärtstrend in vielen Branchen eingesetzt hat und die wirtschaftlichen Unsicherheiten gestiegen sind“, warnte Bertsch. Die letzten Zahlen zeigten, dass die Vorarlberger Indus­trieunternehmen die nächste Zeit zwar sehr zurückhaltend beurteilen, aber in Summe noch nicht negativ eingestellt sind. Und weiter: „In Österreich sind wir in der Industrie zur Zeit besorgter um die strukturellen Probleme des Staates als um die konjunkturellen Unwägbarkeiten. Im Laufe des Jahres 2011 haben wieder einige Studien und Vergleiche die alarmierende Situation dargestellt: Österreich fällt in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit immer weiter zurück.“ So sei Österreich im internationalen Standortvergleich zurückgefallen. Nach einer anderen Studie liege Österreich beim Faktor Steuerbelastung für die Unternehmen auf Platz 117, bei den Staatsschulden sogar nur auf Platz 118.

„Politische Unfälle“

„Sie sehen, es hat sich wieder einiges verschlechtert und mit der Einführung des Papa-Monats für Beamte und den Töchtern in der Bundeshymne wird sich daran auch nicht gerade viel ändern. Auch die von dieser Regierung eingeführte Rettungsgasse hilft leider nur bei Verkehrs- und nicht bei politischen Unfällen. Mir ist jedoch wichtig, dass nicht alle Politiker über einen Kamm geschoren werden. Wir differenzieren klar, was bei uns auf Landesebene passiert und was auf Bundesebene nicht passiert“, unterstrich der Präsident und fuhr fort: „Ich freue mich, betonen zu können, dass viele unserer Landespolitiker immer wieder beweisen, dass ihnen die Industrie für die Wettbewerbsfähigkeit, für Beschäftigung und Wohlstand in diesem Land bewusst ist. Auch auf Bundesebene gibt es einzelne positive Kräfte, aber insgesamt macht es uns die Politik, vor allem auf der nationalen Ebene – momentan nicht leicht, an einen gesunden Industriestandort Österreich zu glauben.“

Österreich im Vordergrund

Alle Beteiligten müssen jetzt mit viel Verantwortung für Österreich und nicht für einzelne Interessengruppen handeln. Um Österreich nicht zu ruinieren, ist es allerhöchste Zeit, dass die Regierung die bereits lange überfälligen Reformen durchsetzt.“ Es sei im Interesse aller Österreicher, dass eine konsequente Budgetkonsolidierung erfolgt, damit endlich genügend budgetäre Mittel für die Zukunftsbereiche Bildung, Forschung und Entwicklung zur Verfügung stehen. „Der Bildungsbereich muss uns auch 2012 wieder als Schwerpunktthema begleiten. Unser Industrieland braucht die besten Hände und Köpfe, um dauerhaft die Wettbewerbsfähigkeit sichern zu können“, stellte Bertsch einmal mehr klar.

Keine Rezession

Für Österreich lägen die Prognosen ähnlich wie für Deutschland. Das heißt, auch wir erwarten keine Rezession, sondern wie die Deutschen einen kräftigen Tritt auf die Bremse. „Ich bin überzeugt, dass sich der Druck auf die Bremse sehr rasch verringert, wenn die Regierung in Österreich endlich die richtigen Maßnahmen setzt und wir mit Zuversicht auf den Weltmärkten agieren können“, schloss der Präsident.

Interview mit Hubert Bertsch

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Interview mit Markus Wallner

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Interview mit Ludwig Summer

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