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Neues Zeitalter für die VN

VN-Chefredakteur Gerold Riedmann (r.), Druckereileiter Peter Zehrer und VN-Artdirector Felix Holzer im Druckereizentrum in Schwarzach.
VN-Chefredakteur Gerold Riedmann (r.), Druckereileiter Peter Zehrer und VN-Artdirector Felix Holzer im Druckereizentrum in Schwarzach. ©VN/Steurer
Schwarzach - Am Montag ist es soweit: Die Vorarlberger Nachrichten erscheinen im neuen Design.

Hinter den Kulissen laufen die letzten Vorbereitungen. Ein Jahr lang hat das renommierte Designbüro „Edenspiekermann“ in Berlin gemeinsam mit einem Projektteam der Redaktion die VN neu gestaltet. Das Ergebnis ist am kommenden Montag erstmals druckfrisch in der Zeitungsbox oder im Internet auf vn.at zu sehen.

Die Optik der VN ist in die Jahre gekommen. 2009 gab es die letzte umfangreichere Neugestaltung. „Mir war es ein Anliegen, dass die VN nicht mit einem fast zehn Jahre alten Design am Markt sind. Das passt nicht zum innovativen Ansatz, den wir sonst verfolgen“, erklärt Chefredakteur Gerold Riedmann (40) die Zukunftsinvestition.

Neue Gestaltungselemente

Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das Nachrichtendesign drastisch verändert. Nachrichten würden stärker auch auf Mobiltelefonen konsumiert, so der VN-Chefredakteur. Bei der Neugestaltung seien deshalb auch moderne Gestaltungselemente von Mobiltelefon-Apps eingeflossen. „Wir sind aber andererseits auch stärker an die Wurzeln der VN zurückgegangen“, so Riedmann, der das Farbleitsystem der unterschiedlichen Zeitungsteile, die alle am gewohnten Platz blieben, als Beispiel dafür nennt.

VN
VN ©Neu und mordern – VN

Mit Erik Spiekermann (70) konnten die VN einen der erfahrensten Zeitungs- und Schriftgestalter für die optische Neuausrichtung gewinnen. Das Blatt sollte leichter, luftiger und moderner werden, aber doch vertraut bleiben. „Jede Zeitung hat ihren eigenen Auftritt. Einmal mit ihm vertraut, nehmen Leser auch kleine Änderungen nur ungern an. Deshalb würde auch niemand die eigentliche Stimme des Blattes verändern, schon aber die Betonung, die Lautstärke, die Wortwahl“, so der renommierte Experte zur Ausgangsposition des VN-Redesigns. Sein Team in Berlin mit Kreativ-Direktor Christian Hanke (35) hat den VN in einem einjährigen Entwicklungsprozess ein neues Gesicht gegeben. „Luftiger, ein Stück weit moderner“, so Hanke. Aber eben immer noch unverkennbar die VN. Die neue Designsprache erlaube ein vielseitigeres und facettenreicheres Erzählen.

Den Fokus haben die Gestalter in Berlin auf die gute Lesbarkeit gerichtet. So werden auch neue Schriften eingesetzt. „Für die Titelschrift wurden von einer bekannten Schriftgestalterin neue Schnitte angefertigt. Es ist eine einzigartige Schrift entstanden, die noch nie zuvor von einer Zeitung eingesetzt wurde“, so Hanke. Auch für den Textbereich habe man eine dazu passende Schrift gewählt, die sich durch Klarheit und eine gute Lesbarkeit auszeichne. Komplett neu sind Wetter-Icons und andere Symbole im Blatt, die eigens von einem japanischen Icon-Designer im Berliner Büro von „Edenspiekermann“ für die VN gezeichnet wurden.

Investition in Print

Das Redesign ist eine „klare Investition in Print“, so Chefredakteur Gerold Riedmann. Damit würden die Weichen für die Zukunft gestellt. An den inhaltlichen Grundsätzen ändert die neue Optik allerdings nichts. Die neuen Gestaltungsmöglichkeiten würden der Redaktion jedoch die Möglichkeit geben, die Inhalte ihrer Geschichten besser zu transportieren. Das luftigere Layout soll auch keine Auswirkungen auf die Anzahl der Geschichten haben. So werde es für größere Geschichten mehr Platz geben, ohne dass kleinere Meldungen verschwinden.

Erste Leser und Kunden waren bereits frühzeitig in die Neugestaltung eingebunden. Ihr Feedback war durchwegs positiv. „Das Design wirkt moderner, ohne dass die alten VN verloren gehen“, so Andrea Bilgeri (60), Leserin aus Sulzberg.

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