Neues Post-Logistikzentrum eröffnet: Das sind die Herausforderungen

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In Wolfurt wurde das neue Logistikzentrum der Post für Vorarlberg eröffnet. Vor diesen Herausforderungen steht der Konzern im Ländle.
Post-Logistikzentrum Wolfurt
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Aufgrund der stark steigenden Paketzahlen baut die Post ihre Infrastruktur aus. Über 500 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in den Ausbau der Logistikzentren und Postbasen fließen. Auch im Ländle wurde investiert: Das Logistikzentrum in Wolfurt wurde ausgebaut. Das Investitionsvolumen für den Ausbau beläuft sich auf 27 Millionen Euro.

Das Logistikzentrum wurde am Freitag eröffnet. Bild: VOL.AT/Mayer

Sortierleistung fast verdoppelt

Schon der Ausbau selbst war eine Herausforderung: Die eineinhalb Jahre dauernden Bauarbeiten fanden im laufendem Betrieb und auf engstem Raum statt. Der Generaldirektor vergleicht das mit einer "OP am offenen Herzen". Mit dem Ausbau des Logistikzentrums konnte die Sortierleistung von rund 5.000 auf 8.000 Pakete pro Stunde deutlich ausgebaut werden. Auch 40 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, in Zukunft werden knapp 160 Mitarbeiter am Standort tätig sein.

Qualität aufrechterhalten

Für den Konzern ist Vorarlberg eine der leistungsfähigsten Regionen innerhalb Europas. Die Erweiterung des Postzentrums in Wolfurt ist sowohl für den Arbeitsmarkt, als auch für die heimischen Betriebe und die Bevölkerung ein Gewinn. Doch man stehe vor einigen Herausforderungen. "Im Ausnahmejahr 2020 haben wir einen Zuwachs der Paketmenge von 30 Prozent verzeichnet und auch in Zukunft werden jährlich immer mehr Pakete transportiert", erklärt Pölzl. Um weiterhin eine hohe Qualität des Services aufrechtzuerhalten, wird daher massiv in die Infrastruktur investiert.

Die Ehrengäste besichtigten das Zentrum. Bild: VOL.AT/Mayer

Personalmangel als Herausforderung

"Die Pandemie ist die große Herausforderung, die Mengenveränderungen - vor allem steigenden Paketmengen - sind die zweite", verdeutlicht Pölzl. "Auf Sicht die größte Herausforderung ist, genügend Menschen auch zu bekommen, zu beschäftigen und auch zu halten." Die Arbeitsmärkte seien ziemlich ausgetrocknet. "Wenn es zu Engpässen kommt, ist meistens Personalmangel auch ein Grund dafür." Gerade in Vorarlberg und Tirol sei es eine Herausforderung, qualifiziertes Personal zu bekommen: "Wir würden sofort in Vorarlberg 100 Zusteller mehr einstellen."

Engpässe möglich

In der Pandemiezeit und um Weihnachten kam es zu einigen Verzögerungen bei Zustellungen. "Die Zustellzeit für ein Paket österreichweit ist ein Tag und das machen wir zu ca. 97 Prozent", so Pölzl. Natürlich könne es immer wieder zu Engpässen kommen. Der Regelzustell-Rhythmus für adressierte Post sei täglich, für Werbepost alle zwei Tage und für Pakete ebenfalls ein Tag "Deswegen kommt der Postler unter Umständen nicht jeden Tag zu ihnen", verdeutlicht der Generaldirektor.

(Red.)


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