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Neues Kammermusikensemble stellte sich vor

Jung und erfolgreich – die fünf Mitglieder des Cyprini Ensembles (rechts mit Cello die Gründerin Konstanze von Gutzeit)
Jung und erfolgreich – die fünf Mitglieder des Cyprini Ensembles (rechts mit Cello die Gründerin Konstanze von Gutzeit) ©Edgar Schmidt
Das kürzlich gegründete Cyprini  Ensemble aus Berlin stellte sich in Triesen im Rahmen der Rheinberger Festtage vor.

Triesen. (sch) – Es ist schon schöne Tradition, dass die Internationale Josef Gabriel Rheinberger Gesellschaft im Frühling zu einem hochkarätiges Konzert einlädt, um den Nationalkomponisten Josef Gabriel Rheinberger (1839, Vaduz – 1901, München) an seinem Geburtstag im März zu ehren. Im Guido-Feger-Saal der Musikschule Triesen spielte das kürzlich gegründete, hochbegabte junge Cyprini Ensemble (es ist ein Fantasiename)  Werke von Rheinberger, Mozart und Dvorák. Dieses Kammermusikensemble aus Berlin wurde von der in Triesen schon gut bekannten Cellistin Konstanze von Gutzeit gegründet und besteht aus erstklassigen deutschen Musikerinnen und Musikern: Lena Neudauer, Violine;  Daniel Röhn, Violine;  Sergey Malov, Violine und Viola; Konstanze von Gutzeit, Violoncello;  Maria Helena Ollikainen, Klavier. Obwohl das Ensemble (Quartett mit weiteren Formationen als Quintett oder Trio) noch nicht lange besteht, haben die Spitzenmusikerinnen und -musiker schon einen Grad der Homogenität des Klanges und der sensiblen musikalischen Übereinstimmung und Reife erreicht, die das Publikum einfach hell begeisterten.

„Geburtstagskind“ Rheinberger

Ein Opus des liechtensteinischen Meisters Rheinberger eröffnete das Konzert  im Umkreis seines Geburtstags. Es war das viersätzige Klaviertrio Nr.2, A-Dur, op. 112. Man kann sich als Musikfreund nur wundern, dass dieses höchst hörgefällige und mit reizvoller Melodik ausgestattete Werk Rheinbergers nicht schon längst die Konzertsäle erobert hat. Gleich der erste Satz beginnt mit einer schwelgerischen, spätromantischen Melodie, welche das Herz öffnet. Im Andante espressivo halten Violine und Cello innige Dialoge. Das Minuetto  klingt munter-tänzerisch; das Finale, ein Allegro con fuoco, lässt vor allem im Klavierpart ein spektakuläres „Feuerwerk“ abbrennen. Die drei „Cyprinis“ boten einen fulminanten Konzert-Auftakt.

Mozart und Dvorák

Bei Mozart waren dann vier Musici auf der Bühne. Sie spielten  das sehr ernst wirkende Streichquartett, d-Moll,  KV 421, mit jugendfrischem, duftigem Mozart-Sound.
Der Abschluss des „Frühlingskonzerts“ zu Ehren Rheinbergers führte in die Welt der slawischen Musik von Antonin Dvorák. Sein voluminöses Klavierquintett, A-Dur, op. 81, vereinigte nun alle fünf Cyprini-Mitglieder auf der Bühne des Feger-Saales. Sie interpretierten dieses von einer hellen, frühlingshaften Stimmung erfüllte Opus mit lebensbejahender Vitalität in  den vielen folkloristischen Zitaten.

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