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Neues Buch zur Stadtgeschichte

"Dornbirner Bürger 1867-1914 zwischen Anspruch und Wirklichkeit" ist der Titel einer interessanten Studie der Historikerin Karin Schneider, die das Vorarlberger Landesarchiv veröffentlich hat.

Das Buch wird am Montag, 5. September, 19.30 Uhr, im Dornbirner Rathaus präsentiert. Das Vorarlberger Landesarchiv und das Stadtarchiv Dornbirn laden alle Interessierten dazu herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Zwischen 1867 und 1910 galt Dornbirn als liberale Hochburg Vorarlbergs, in der der Kulturkampf zwischen Katholisch-Konservativen und Liberalen besonders verbissen geführt wurde. Die Auseinandersetzungen entzündeten sich insbesondere an Projekten, die das bürgerliche – und liberale – Selbstverständnis und Weltbild ausdrücken sollten. In Polemiken und Debatten präzisierten die beiden politischen Lager ihre Positionen zu Urbanisierung und Modernisierung.

Karin Schneider beschreibt an Beispielen aus verschiedenen Lebensbereichen den Weg Dornbirns ins 20. Jahrhundert. Ihre Studie wirft Schlaglichter auf ein Provinzbürgertum im Spannungsverhältnis zwischen Urbanität und Provinzialität, zwischen Liberalismus und Konservativismus, zwischen städtischen und adeligen Vorbildern für bürgerliche Werte. Die Autorin wurde mit dieser Arbeit 2002 an der Universität Wien zum Dr. phil. promoviert.

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