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Neuerung beim Autobahnhalbanschluss Wolfurt

Bäume werden nicht dem Lärmschutzdamm weichen. Der Lärmschutzdamm an beiden Seiten der A14 Rheintalautobahn wird nicht, wie ursprünglich geplant, nach außen verschoben.

„Die Anrainer und der Wolfurter Bürgermeister Erwin Mohr baten uns, die Bäume stehen zu lassen“, so DI Martin Ruff, Projektleiter Verkehrsplanungen im Amt der Vorarlberger Landesregierung,
„mit einem leichten, für den Laien nicht wahrnehmbaren Knick im Lärmschutzdamm fanden wir eine schnelle und unbürokratische Lösung. Die Bäume bleiben und der Lärmschutz ist dennoch gewährt.“ 1250 Quadratmeter Autobahnböschung wären sonst gerodet worden.

Verkehrsfreigabe am 15. Dezember

Ab 15. Dezember 2003 kann in Höhe der Autobahnüberführung über die L3 Hofsteigstraße (in Höhe Autohaus Hörburger) in Fahrrichtung Oberland sowohl auf die A14 auf- als auch von ihr abgefahren werden. Der Autobahnhalbanschluss ergänzt sich mit dem Halbanschluss am Güterbahnhof (Auf- und Abfahrt in Richtung Bregenz) zu einem Vollanschluss. „Es ist ein einfaches Bauvorhaben, da keine Kunstbauten wie Tunnels oder Brücken nötig sind, sondern nur Erdarbeiten“, weiß Ruff, „die Kosten belaufen sich auf 650.000 Euro und werden zur Gänze von der ASFINAG getragen.“

Kein neuer Radweg

Da der bestehende Radweg nicht weichen muss, besteht keine dringende Notwendigkeit zum sofortigen Neubau. „Das Projekt wird aber so angelegt, dass der Bau des ursprünglich geplanten Radweges im Nachhinein jederzeit möglich ist“, weiß Ruff. Dafür wurde ein Grundstückstausch zwischen dem Land Vorarlberg und der ASFINAG vollzogen. „Ein Sicherheitsfaktor“, begründet der Fachmann. „Der Grund steht der Gemeinde jederzeit zur Verfügung und für den Bau des Radweges gibt’s Subventionen vom Land.“

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