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Neuerlich Streit um Hausapotheken

Zwischen Ärzten und Apothekern gibt es neuerlich einen Streit um Hausapotheken im ländlichen Raum. Kritisiert wird, dass diese nicht ohne weiteres an Nachfolger übergeben werden können.

Die Frage ist, ob Ärzte, wenn im Umkreis von vier Kilometern keine Apotheke ist, die Hausapotheke an ihren Nachfolger übergeben können oder nicht, so der ORF. In Vorarlberg sind davon vier Hausapotheken betroffen.

In der Letztfassung der Neuregelung sei drei Tage vor Abschluss interveniert worden, so Guntram Hinteregger, Arzt in Alberschwende. Jetzt müsse das Gesetz dringend korrigiert werden.

Denn ansonsten könnten vermutlich nicht alle ländlichen Arztstellen nach besetzt werden. Ohne Hausapotheke seien sie finanziell nicht attraktiv genug, so Hinteregger.

Die Papiere seien immer am Tisch gelegen, so Apotheken-Sprecher Klaus Michler, und zwar mit dem Nachfolger-Passus. Für die Versorgung der Bevölkerung seien Apotheken die bessere Variante, so Michler.

Sie würden ein breites Spektrum an Medikamenten bieten und seien durch die Betriebspflicht ganzjährig geöffnet. Zudem würden die Arbeitsplätze bringen.

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